Alle Jahre wieder …

Nein, keine Angst, ich singe jetzt kein Weihnachtslied. 🙂 Höchstens ein kleines Loblied auf die liebe Daggi, die auch nächstes Jahr keine Kosten und Mühen scheut und uns wieder eine tolle Buch-Challenge präsentiert!

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Am 01.01.2015 geht es los, der Einstieg ist aber auch später noch möglich. Die Aufgaben sind dieses Mal noch ergänzt worden, damit auch wirklich jeder was Passendes in seinem Bücherregal findet.

HIER findet ihr alle Einzelheiten über die Buch-Challenge und Daggi würde sich über rege Beteiligung sehr freuen! 🙂

Natürlich bin ich auch im nächsten Jahr wieder dabei, es hat nämlich echt Spaß gemacht!

Tödlicher Mittsommer von Viveca Sten – Meine Rezension …

Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: KiWi-Taschenbuch (18. April 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3462043110
ISBN-13: 978-3462043112
Originaltitel: I de lugaste vatten

Dieses tolle Buch durfte ich als Wanderbuch lesen. Ein ganz lieber Dank geht an „LiesaB“, die es zur Verfügung gestellt hat. Wer noch mitlesen möchte, kann sich schnell HIER bei Lovelybooks eintragen.

Der Klappentext:
Am Strand von Sandhamn, einer kleinen Insel vor Stockholm, wird an einem heißen Julitag die Leiche eines Mannes angespült. Thomas Andreasson übernimmt den Fall und trifft auf Sandhamn seine Jugendfreundin Nora wieder, die auf der beliebten Urlaubsinsel Ferien macht. Als ein weiterer Mensch stirbt, wird schnell klar: Ein Mörder geht um in der Ferienidylle, und Thomas Andreasson muss den Mörder finden, bevor ein weiterer Mensch stirbt.

Meine Meinung:
Der Schreibstil ist auf jeden Fall besser als es der ungelenke Klappentext (der ja nicht von der Autorin stammen muss) vermuten lässt, aber es ist trotzdem noch viel Luft nach oben. Manchmal wird Banalitäten einfach zu viel Raum gelassen, was die Handlung eher bremst. Richtige Spannung kam leider kaum auf und Teile der Lösung waren auch recht schnell vorhersehbar.
Trotz allem habe ich das Buch sehr unterhaltsam gefunden. Es verbreitet entspannende Urlaubsstimmung durch die detaillierten Beschreibungen der Handlungsorte.
Wie bei Bücherreihen oft üblich, erfahren wir auch hier sehr viel Privates aus dem Leben der Protagonisten. Mich persönlich stört das nicht, auch wenn es ebenfalls oft zu Lasten der Spannung geht.
Thomas Andreasson ist ein recht sympathischer Ermittler, der mit seiner Vergangenheit kämpft: seine Ehe ist nach dem plötzlichen Kindstod seiner einzigen Tochter zerbrochen. Auch die anderen Charaktere wirken lebendig und glaubwürdig.
Der Kriminalfall an sich wird schlüssig aufgelöst, einiges konnte man – wie gesagt – schon sehr früh erahnen, aber teilweise war es dann doch noch überraschend. Einige Cliffhanger am Ende der Kapitel sorgen dafür, dass man das Buch nicht aus der Hand legen will. Es ist also schon fesselnd geschrieben, aber die krimitypische Spannung will trotzdem nicht so recht aufkommen.

Fazit:
Ein ganz unterhaltsamer Urlaubskrimi, der den Auftakt zu einer Reihe bildet, die ich trotz einiger Schwächen gerne weiter verfolgen werde. Für die Freunde ruhigerer, unblutiger Krimis, in denen auch dem Privatleben der Protagonisten viel Raum gelassen wird.

Bewertung:
3pfoten

Hiermit hake ich Punkt 42 bei Daggis Buch-Challenge 2014 ab und habe damit alle Aufgaben erledigt! 🙂

Das Rachespiel von Arno Strobel – Meine Rezension…

Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3596196949
ISBN-13: 978-3596196944

Über den Autor:
Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, studierte Informationstechnologie und arbeitet heute bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg, mittlerweile in Teilzeit. Im Alter von fast vierzig Jahren begann er mit dem Schreiben von Kurzgeschichten, die er in Internetforen veröffentlichte, bevor er sich an seinen ersten Roman heranwagte. Als der nach fast drei Jahren, einer Recherchereise nach Rom und vielen Hochs und Tiefs fertig war, schickte er eine Leseprobe an etwa zwanzig Verlage, bekam aber von allen eine Absage. Also gründete er mit zwei Freunden einen Verlag und brachte das Buch selbst heraus.
„Magus – Die Bruderschaft“ erschien in einer Startauflage von 1.000 Exemplaren, die nach drei Wochen durch Mund-zu-Mund-Propaganda in der Region Trier zur Hälfte, und nach weiteren 4 Wochen komplett verkauft war, so dass eine zweite Auflage gedruckt werden konnte. Kurze Zeit später zog MAGUS die Aufmerksamkeit einer der größten Buchhandelsketten Deutschlands auf sich. Dem Seniorchef gefiel das Buch so gut, dass er Empfehlungsschreiben an einige der größeren Verlage sandte. Parallel dazu entdeckte ein Vertreter des dtv den MAGUS in einer Trierer Buchhandlung und nahm ihn mit. Zwei Wochen später ging die Lizenz dann an den dtv, der „MAGUS – Die Bruderschaft“ im Herbst 2007 herausbrachte und in 7 Länder verkaufte.
Auf der Buchmesse in Frankfurt lernte Arno Strobel im gleichen Jahr Joachim Jessen von der Agentur Schlück kennen, der ihn seitdem als Agent vertritt.
Im September 2009 erschien beim dtv noch Castello Cristo, im April 2010 ging es dann mit dem Psychothriller „Der Trakt“ im Fischer Taschenbuchverlag weiter, der auf Anhieb eine gute Platzierung in der Spiegel Bestsellerliste erreichte. Es folgten „Das Wesen“ im November 2009, „Das Skript“ im Januar 2011 und „Der Sarg“ im Januar 2013.
Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier.
(Quelle: Amazon.de)

HIER geht es zur Facebook-Seite von Arno Strobel – oder HIER zur Webseite.

Der Klappentext:
Frank Geissler glaubt an einen Scherz, als er die Website aufruft: Ein Mann, nackt, am Boden festgekettet, in Todesangst. Daneben ein Käfig voller Ratten, unruhig, ausgehungert.
Frank kann den Mann retten, heißt es. Aber nur wenn er Teil des »Spiels« wird und seine erste Aufgabe erfüllt. Angewidert schließt er die Website, doch kurz darauf ist der Mann tot. Und Frank schon mittendrin. Mittendrin in einem Spiel, bei dem es um Leben und Tod geht – für Frank, für seine Frau. Und für seine Tochter…

Meine Meinung:

Zunächst hatte ich sehr oft so ein Déjà-vu-Gefühl: vieles schien schon zu oft dagewesen, ob in Filmen oder Büchern.
Doch im Laufe der Geschichte will man trotzdem wissen, wie es weitergeht und ob die Vermutungen stimmen, die man in der Zwischenzeit angestellt hat. Was mich betrifft: ich lag richtig, wobei ein Teil der Auflösung natürlich schon noch etwas überraschend war.

Arno Strobel schafft ein beklemmendes Szenario, das mit unseren Urängsten spielt. Ob Dunkelheit, Eingesperrt- und Ausgeliefertsein oder die ständige Ungewissheit, wem man vertrauen kann und wem nicht – alles kommt hier zum Einsatz.

Die Protagonisten waren mir allesamt nicht besonders sympathisch, was sich wohl auch mit der Situation erklären lässt, in der sie stecken bzw. ihrer Rolle, die sie dabei einnehmen.

Insgesamt fand ich die Story und die Schlussszene nicht ganz glaubwürdig, aber trotzdem recht unterhaltsam.

Fazit:
Die Ideen sind nicht wirklich neu, aber trotzdem liest sich das Buch ganz spannend und durchaus fesselnd.

Bewertung:
4pfoten

Bei Daggis Buch-Challenge 2014 hake ich hiermit Punkt 29 ab.

Treibland von Till Raether – Meine Rezension…

Broschiert: 496 Seiten
Verlag: rororo (1. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 349926708X
ISBN-13: 978-3499267086
Auch als eBook erhältlich.

Über den Autor:
Till Raether, geboren 1969 in Koblenz, arbeitet als freier Journalist in Hamburg, unter anderem für Brigitte, Brigitte Woman und das SZ-Magazin. Er wuchs in Berlin auf, besuchte die Deutsche Journalistenschule in München, studierte Amerikanistik und Geschichte in Berlin und New Orleans und war stellvertretender Chefredakteur von Brigitte. Till Raether ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Mehr von ihm unter www.tillraether.de

Der Klappentext:
Im Hamburger Hafen läuft das Kreuzfahrtschiff «Große Freiheit» ein. An Bord: ein toter Passagier – verstorben an einem geheimnisvollen Virus. Bald herrscht Panik in der Stadt.
Kriminalkommissar Adam Danowski, der eigentlich am liebsten am Schreibtisch ermittelt, wird an den Schauplatz beordert. Er kommt einem Verbrechen auf die Spur, das noch unzählige Tote zu fordern droht. Doch das unter Quarantäne gestellte «Pestschiff» darf keiner verlassen, selbst Kommissare nicht, und Danowskis Gegner sorgen mit aller Macht dafür, dass dies so bleibt…

Die Geschichte:
Adam Danowski ist kein gewöhnlicher Polizist, denn er „leidet“ an Hypersensibilität, was bedeutet, dass sämtliche Sinneseindrücke auf ihn mit besonderer Intensität einprasseln. Doch seine sprichwörtliche „Spürnase“ erweist ihm beim Lösen dieses Falles auch oft unschätzbare Dienste.
Ein Kreuzfahrtschiff wird unter Quarantäne gestellt, da an Bord ein Toter entdeckt wurde, der durch einen mysteriösen Virus qualvoll sterben musste. Kommissar Danowski ist wenig begeistert, als er zur Untersuchung der Todesumstände auf das kontaminierte Schiff geschickt wird. Und als dann auch noch sein Schutzanzug beschädigt wird, wird er selbst zum Teil der glücklosen „Gefangenen“ an Bord.
Nach einer kurzen Phase der Resignation erwacht der Spürsinn in Danowski und er begibt sich auf eine gefährliche Spurensuche, die Unglaubliches zu Tage fördert – und ihn in tödliche Bedrängnis bringt…

Meine Meinung:

Das Buch hat mich bestens unterhalten. Till Raethers Schreibstil ist einerseits fesselnd und spannend, andererseits durch die frechen Dialoge und den fast permanenten ironischen Unterton so witzig, dass auch einige Lacher vorprogrammiert sind.
Seine Charaktere wirken lebendig und realistisch. Besonders Adam Danowski war mir schnell sympathisch, denn man erfährt sehr viel über ihn: über sein Familienleben, seinen Gesundheitszustand, seine Gedanken und Träume…

Einige Szenen verursachen beim Lesen fast spürbaren Schmerz, wenn man ein mitfühlender Mensch ist, aber größtenteils ist das Buch auch für zartere Gemüter geeignet und allzu ausführliche blutige Szenen bleiben aus.
Was dagegen für Nervenkitzel sorgt: man kann die bedrückende Stimmung an Bord sehr gut nachvollziehen, das Eingesperrt- und Ausgeliefertsein… wirklich gruselig und sehr anschaulich geschildert.

Die Story an sich ist super durchdacht und bietet alles, was man sich als anspruchsvoller Krimileser wünschen kann: unerwartete Wendungen, gut ausgearbeitete „Bösewichte“, falsche Spuren und ein schlüssiges Ende. Obendrein noch einige wissenschaftliche Fakten und Denkanstöße, die ich sehr interessant fand.

Fazit:
Ein spannender Krimi mit viel schwarzem Humor, der mich bestens unterhalten hat! Es wird ein weiteres Buch mit Danowski & Co. geben und ich freue mich schon sehr darauf!

Wertung:
5pfoten

Bei Daggis Buch-Challenge 2014 hake ich hiermit Punkt 44 ab.
Nachdem ich bei vorablesen die Leseprobe verschlungen und dann dummerweise kein Glück bei der Verlosung hatte, konnte ich es gar nicht erwarten, das Buch endlich in der Buchhandlung zu kaufen! 🙂

Next von Michael Crichton – Meine Meinung…

Audio CD
Verlag: audio media verlag GmbH
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 386804518X
ISBN-13: 978-3868045185

Kurzbeschreibung:
Noch nie war die Zukunft so bedrohlich! Denn es zählt nur noch eins: gutes Gen-Material.
Zahlreiche Gentechnologie-Unternehmen setzen alles daran, sich die Rechte an profitablem Erbgut zu sichern – mit allen Mitteln und um jeden Preis. Das wird auch Frank Burnet zum Verhängnis. Denn die Rechte an seinen Genen hat sich eine Firma gesichert, die nicht nur über seine Zellen, sondern auch über ihn und seine Familie verfügen will…

Meine Meinung:
Diese Ausgabe ist zwar eine ADAC motorwelt Hörbuch-Edition, aber als wir es vor längerer Zeit während einer Autofahrt hören wollten, haben wir nach kurzer Zeit entnervt abgebrochen. Es waren einfach zu viele Handlungsstränge und Personen, mit denen man gleich zu Anfang konfrontiert wurde, so dass wirklich Konzentration beim Hören gefordert war.
Inzwischen habe ich es zu Hause angehört und auch hier war ich manchmal etwas abgelenkt, weshalb ich auch die komplette Geschichte nicht wirklich wiedergeben könnte. Es passiert einfach sehr viel und – wie gesagt – in mehreren Handlungssträngen, so dass man leicht den Überblick verliert.
Zum einen geht es um Frank Burnet, der eine Krebserkrankung überstanden hat und der sein Genmaterial aus Unwissenheit einer Firma zur Verfügung gestellt hat. Was er nicht ahnte: seine Zellen tragen etwas in sich, das ihn von der Krebserkrankung geheilt haben – ein potentielles Milliardengeschäft für das Gentechnologie-Unternehmen.

Dann geht es noch um transgene Lebewesen, in diesem Buch zum Beispiel um einen Schimpansen, der menschliche Gene erhalten hat und deshalb unter anderem sprechen kann. Und auch ein hochintelligenter, sprechender Papagei ist Teil der Handlung.

In einem weiteren Handlungsstrang begleiten wir einen Labormitarbeiter, dessen Bruder versehentlich ein Spray inhaliert, das eigentlich bei Tierversuchen mit Mäusen eingesetzt wird. Der Bruder wird plötzlich von seiner Drogensucht befreit und beginnt ein ganz neues Leben. Es werden erste Überlegungen angestellt, das Mittel zu vermarkten, doch dann stellt sich heraus, dass es furchtbare Spätfolgen gibt.

Insgesamt kann man sagen, dass viele interessante Themen angesprochen werden, über die man sich Gedanken machen sollte (wobei wir kaum an der Entwicklung etwas ändern werden). Vermutlich steckt auch eine ausführliche Recherchearbeit dahinter, als Laie kann ich das allerdings nicht wirklich beurteilen. Es klingt auf jeden Fall sehr realistisch und stellenweise echt erschreckend.
Allerdings hat der Autor einfach zu viele Handlungsstränge und zu viele Personen in dieses Buch gepackt, so dass man manchmal schier etwas überfordert ist.
Stellenweise kommt Spannung auf, aber diese hält sich eher in Grenzen trotz der oft recht actionreichen Szenen.
Die Protagonisten wirken auch eher blass, da man sich mit einzelnen Charakteren nicht so lange beschäftigen kann, sondern gleich wieder zum nächsten Schauplatz gehetzt wird.

Fazit:
Sehr gute Ideen, die leider in zu großer Zahl in ein einziges Buch gequetscht wurden!

3 von 5 Sterne

Bei Daggis Buch-Challenge 2014 hake ich hiermit Punkt 48 ab.

Kainsmal von Marcus Hünnebeck – Meine Rezension…

  • Taschenbuch: 174 Seiten
  • Verlag: Amazon Publishing (24. Juni 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1477825320
  • ISBN-13: 978-1477825327

Über den Autor:
Marcus Hünnebeck wurde 1971 in Bochum geboren und lebt inzwischen als freier Autor im Rheinland. Er studierte an der Ruhr-Universität Bochum Wirtschaftswissenschaften. Seit Dezember 2000 ist er Mitglied im SYNDIKAT, der Autorenvereinigung deutschsprachiger Krimischriftsteller.
Im März 2001 erschien mit „Verräterisches Profil“ sein erster Thriller, 2003 und 2004 folgten „Wenn jede Minute zählt“ und „Im Visier des Stalkers“. Dank der Möglichkeiten, die das E-Book-Publishing bietet, brachte er seine alten Thriller im Jahr 2013 als überarbeitete E-Books heraus. „Im Visier des Stalkers“ erhielt aus rechtlichen Gründen den Namen „Die Rache des Stalkers“ und schaffte im Juli 2013 den Sprung in die Top 10 der Amazon-Bestseller-Charts. Dem Roman „Verräterisches Profil“ gelang dies im Dezember 2013. „Wenn jede Minute zählt“ erreichte im Juni 2014 die Spitzenposition der Kindle-Charts. Zeitgleich erschien bei Amazon Publishing sein neuester Thriller „Kainsmal“.
Unter dem Pseudonym Jo C. Parker schreibt er humorvolle Bücher.
Darüber hinaus hat er zahlreiche Kinder- und Jugendbücher unter dem Pseudonym Marc Beck veröffentlicht (Autoren-Homepage: www.marcbeck.eu).
Weitere Informationen finden sich auf der Homepage www.huennebeck.eu und auf Facebook. (Quelle: Amazon.de)

Der Klappentext:
Nach einigen Arbeitsjahren hat sich der erfolgreiche Kriminalpsychologe Christian Moll aus dem Polizeidienst zurückgezogen.
Als zwei Kommissare kurz hintereinander ermordet werden, kommt ein furchtbarer Verdacht auf: Tötet jemand die Ermittler, mit denen Christian Fälle gelöst hat?
Oberkommissarin Katharina Rosenberg versucht mit seiner Unterstützung, den Täter zu fassen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn auch zusammen mit Katharina hat er früher sehr eng an der Aufklärung einer Mordserie gearbeitet…

Meine Meinung:
Stellt euch vor, ihr habt eure Familie verloren. Nur die tägliche Arbeit gibt euch noch Halt im Leben, doch auch hier hält der Schrecken Einzug. Ein Kollege wird ermordet, dunkle Geheimnisse kommen ans Licht und ein alter Bekannter taucht wieder auf, der zusätzlich für Verwirrung sorgt. Willkommen im Leben der Hauptprotagonistin Katharina Rosenberg!

Auf straffen 172 Seiten zieht uns Marcus Hünnebeck mitten hinein in ein spannungsgeladenes Szenario, das für viele Charaktere tödlich endet. Trotz der Konzentration auf das Wesentliche kommen die Hintergründe der wichtigsten Personen und das Zwischenmenschliche nicht zu kurz. Die Protagonisten wirken lebendig und besonders mit Katharina kann man gut mitfühlen.

Kurze Kapitel und realistisch anmutende Dialoge lassen die Seiten nur so dahinfliegen. Der konstant hohe Spannungsbogen, die vielen Cliffhanger und überraschenden Wendungen sorgen dafür, dass man das Buch praktisch kaum noch aus der Hand legen will.

Wer gerne mitermittelt und Rätsel löst, wird sehr viel Freude an dieser Geschichte haben. Man sollte aber schon konzentriert lesen, um möglichst keinen der versteckten Hinweise zu übersehen. Ein Katz- und Maus-Spiel der besten Art!

Mord- und Folterszenen werden nicht übertrieben effektheischend erzählt, so dass auch weniger hartgesottene Thrillerfans zu diesem Buch greifen können.

Die Story ist trotz der relativ wenigen Seiten recht komplex und bestens durchdacht. Das schlüssige Ende lässt zwar noch Raum für eine Fortsetzung, aber das Rätsel wird vollständig gelöst.

Fazit / Bewertung:
Akute Suchtgefahr: wenn man mit dem Lesen angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören!

5 von 5 Sterne

Marcus Hünnebecks Thriller „Verräterisches Profil“ habe ich ebenfalls mit großer Begeisterung gelesen. HIER findet ihr meine Rezension zum Nachlesen.

Bei Daggis Buch-Challenge 2014 hake ich hiermit Punkt 34 ab.

CRESCENDO von Elizabeth Corley – Meine Rezension…

Taschenbuch: 496 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 4 (20. Juli 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3596163277
ISBN-13: 978-3596163274

Aufgrund des Alters des Buches ist es günstig als gebrauchtes Exemplar zu haben.

Über die Reihe:
Inspector Fenwick ermittelt schon länger, dies ist sein dritter Fall. Insgesamt gibt es inzwischen sechs Bücher der Reihe, davon sind aber zwei bisher nur in der Originalsprache erhältlich:

Über die Autorin:
Elizabeth Corley (* 1956) ist eine englische Managerin und Krimi-Schriftstellerin. Sie wuchs in West Sussex in England auf. Sie ist CEO bei Allianz Global Investors Deutschland, dafür pendelt sie zwischen ihrem Wohnort London sowie Frankfurt und München hin und her. In ihrer Freizeit verfasst sie Psychothriller.
(Quelle: Wikipedia)

Der Klappentext:
Inspector Fenwicks gefährlichster Fall: Die junge Polizistin Louise Nightingale spielt den Lockvogel für einen Vergewaltiger. Die Aktion gelingt in letzter Sekunde; der Täter kommt hinter Gitter. Doch dann wird in ihre Wohnung eingebrochen, und sie erhält bedrohliche Mails von »Pandora« – mit einem Bild ihrer eigenen, grausam zugerichteten Leiche…

Die Geschichte:
Für mich war es das erste Buch aus der „Inspector Fenwick“-Reihe, aber man kann es gut lesen ohne Kenntnis der Vorgängerbände.
Louise Nightingale ist Polizistin und stellt einem Straftäter, der bevorzugt im Freien wehrlose Frauen überfällt, eine Falle. Er versucht wirklich, Louise zu vergewaltigen und ihre Kollegen können im letzten Moment eingreifen und den Täter verhaften. Doch damit beginnt der Leidensweg für die Polizistin erst.
Sie erhält Drohungen, jemand bricht in ihre Wohnung ein und Inspector Fenwick bekommt zunehmend Angst um seine Kollegin. Schließlich spitzt sich die Lage so zu, dass Louise unbezahlten Urlaub nimmt und die Stadt verlässt. Sie will über ihr weiteres Leben nachdenken und versteckt sich dazu auf einem uralten Landsitz ihrer Familie.
Fenwick jagt indessen einen weiteren brutalen Mörder und Vergewaltiger, der offensichtlich eine Verbindung zum Inhaftierten hat. Oft kommen die Retter nur Sekunden zu spät und es gibt viele weitere Opfer zu beklagen. Doch der Serienkiller ist noch nicht fertig: Louise steht ganz oben auf seiner Todesliste!

Meine Meinung:
Für dieses Buch habe ich sehr lange gebraucht, was aber nicht daran lag, dass es schlecht war, sondern daran, dass es so klein gedruckt ist. 🙂 Da muss ich dann zwischendurch wieder mal etwas Augenschonenderes lesen.
Der Schreibstil von Elizabeth Corley ist einfach toll. Sie beschreibt vieles sehr ausführlich, aber trotzdem entsteht keine Langeweile beim Lesen.
Ihre Charaktere wirken menschlich und realitätsnah, sie legt viel Wert auf die Darstellung der Emotionen, so dass man sich gut in die Personen und die Geschichte einfühlen kann.
Viel Raum nimmt auch das Privatleben der Ermittler ein, deren Hintergründe werden auch mit Rückblenden in die Vergangenheit gut beleuchtet. Auch bei den Tätern wird die Kindheit und die möglichen Gründe für ihr späteres Verhalten ausführlich erläutert.
Es fehlt in diesem Thriller nicht an blutigen Gewaltszenen, die nicht unbedingt für zart besaitete Leser geeignet sein dürften. Mit vielen Opfern fiebert man bis zur letzten Sekunde mit, obwohl man sich fast denken kann, dass es kein gutes Ende nehmen wird. Überhaupt ist der Spannungsbogen sehr hoch und hält sich bis zur letzten Seite.
Am Schluss bleibt vieles offen und der Folgeband steht schon auf meiner Wunschliste. Da die Bücher bereits älter sind, kann ich das günstig als gebrauchtes Exemplar erstehen! 🙂
Was für einen Stern Abzug gesorgt hat, das waren die Verhaltensweisen einiger Personen vor allem in der zweiten Hälfte des Buches. Da möchte man so manchen Protagonisten schütteln, damit er zur Vernunft kommt.
Aber im Großen und Ganzen war alles recht gut nachvollziehbar und realitätsnah – und vor allem spannend!

Fazit:
Ein actionreicher, blutiger Thriller, der bis zum Ende spannend ist.

Wertung:
4 von 5 Sterne

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle noch an meine Freundin Carmen, die das Buch gelesen, für gut befunden und mir anschließend ausgeliehen hat! 🙂

Bei Daggis Buch-Challenge 2014 hake ich hiermit Punkt 41 ab.

Sticken, stricken, strangulieren von Tatjana Kruse – Meine Rezension…

Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. Juli 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426514281
ISBN-13: 978-3426514283

Eine Leseprobe und weitere Infos zum Buch findet ihr HIER auf der Verlagsseite.

Über die Autorin:
Tatjana Kruse, Jahrgangsgewächs aus süddeutscher Hanglage, ist überzeugte Krimiautorin. Als Schwäbin mordet sie nach dem Motto: „Hauptsache, eine saubere Leiche!“ Unveränderliches Kennzeichen: Immer ganz in Schwarz gekleidet!
Quelle und weitere Infos: www.tatjanakruse.de

Über die Reihe:
Kommissar Seifferheld ermittelt nicht zum ersten Mal, es gibt bereits folgende Bücher aus der Reihe:

Der Klappentext:
Kommissar a.D. Siegfried Seifferheld entdeckt in der Cafeteria der Bausparkasse Schwäbisch Hall, von Insidern auch die Büchs genannt, eine Leiche. Kurioses Detail: Die Tote wurde mit einem Gürtel stranguliert, den eine auffällige Elvis-Presley-Schnalle ziert. Ein Fall ganz nach Seifferhelds ­Geschmack! Einziger Wermutstropfen: Ein frisch in die Stadt gezogener Stricker macht Kommissar Seifferheld, seines Zeichens leidenschaftlicher Sticker, das Leben und damit die Ermittlungen schwer.

Die Geschichte:
Siggi Seifferheld ist ein Mann, der sich trotz Vorruhestands noch nicht zum „alten Eisen“ zählt. Mit seinem geliebten Hund Onis nimmt er es mit jedem Verbrecher auf, wenn er nicht gerade seiner ungewöhnlichen Leidenschaft frönt: dem Sticken!
Doch plötzlich taucht in seiner Heimatstadt ein neuer handarbeitsbegeisterter Mann auf, der Siggi sofort ein Dorn (oder nein: …eine Stricknadel) im Auge ist. Arno Siegmann, der Held der Stricknadeln, darf dann auch gleich noch seine zweifelhaften Kunstwerke im Foyer der berühmten Bausparkasse ausstellen – eine besondere Ehre, die Siggi bisher nicht zuteil wurde. Auf der Vernissage stolpert der Ex-Kommissar dann nicht nur über das ein oder andere Gläschen Wein, sondern auch noch über eine skelettierte Leiche. Der Spürsinn erwacht, die Nadeln sind gewetzt und Siggi zieht in den Kampf… Dabei begegnet er nicht nur seinem stickenden Rivalen, sondern auch Vollmondtrommlern, Essensaufwärmern, prügelnden Missionarinnen, neugierigen Rentnernachbarn, einer liebestollen Hündin und noch mehr skurrilen Gestalten, die ihm das Leben mehr oder weniger schwer machen.

Meine Meinung:
Ohne die vorherigen Abenteuer des Siggi Seifferheld zu kennen, habe ich mich ganz „jungfräulich“ an dieses Buch gemacht und war sofort begeistert.

Der Schreibstil ist toll zu lesen und überzeugt durch viel Wortwitz und freche, lebendige Dialoge. Was mir auch sehr gut gefallen hat: die oft eingestreuten lustigen Zitate oder Sprüche, sowie Siggis Polizeiberichte und Stick-Tipps.

Menschen, die mit mir nicht auskommen, müssen eben noch ein bisschen an sich arbeiten.

Dieser Spruch auf Seite 23 charakterisiert nicht nur Siggi recht gut, sondern er trifft auf einige verschrobene, ungewöhnliche Protagonisten in diesem Buch zu. Tatjana Kruse stellt alle wichtigen Personen auch gleich zu Anfang des Buches in einem kleinen „Who is who“ vor. Man könnte es fast als kleine Vorwarnung betrachten, denn manche dieser Leute greifen den Leser persönlich an – und die Schläge gehen zielgenau auf die Lachmuskeln.

Der Kriminalfall gerät manchmal fast etwas ins Hintertreffen, denn Siggis Leben ist auch sonst so ereignisreich, dass dies alleine das Buch füllen würde, doch eine latente Spannung hängt über allem. Man darf sich auch auf überraschende Wendungen und einen actionreichen Showdown freuen, so dass in krimineller Hinsicht kaum Wünsche offen bleiben dürften.

Mich hat das Buch jedenfalls absolut überzeugt und bestens unterhalten. Es hat mir mehr laute Lacher entlockt als so manches Werk aus der humorigen Sparte und die sympathischen Charaktere wachsen einem sofort ans Herz. Für mich ein absolut fesselnder Page-Turner, denn ich habe diesen Krimi praktisch in einem Rutsch durchgelesen.
Besonders gefallen hat mir als Hundefan natürlich auch der vierbeinige Hauptdarsteller Onis, den ich auch sofort liebgewonnen habe.

Fazit:
Ein Wunderwerk aus skurril-liebenswürdigen Charakteren, absurd-komischen Situationen, ironisch-frechem Wortwitz und einem spannenden Kriminalfall! Absolut lesens- und empfehlenswert für alle Freunde des lustigen Krimis, insbesondere für diejenigen, die sich „Herrchen“ oder „Frauchen“ nennen dürfen!

Wertung:
5 von 5 Sticknadeln

Bei Daggis Buch-Challenge 2014 hake ich hiermit Punkt 25 ab.

Damit ihr mich nicht vergesst von Mitch Albom – Meine Rezension…

Audio CD: 4 CDs
Verlag: steinbach sprechende bücher
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 386974054X
ISBN-13: 978-3869740546

Über den Autor:
Mitch Albom ist ein amerikanischer Autor, Journalist, Radiomoderator und Fernsehkommentator. Er begeisterte weltweit mit seinen Büchern „Dienstags bei Morrie“ und „Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen“. Er lebt mit seiner Frau Janine in Michigan.

Die Kurzbeschreibung:
Mitch Albom, der den Bezug zum Glauben verloren hatte, wird überraschend von dem betagten Rabbi seiner Heimatgemeinde gebeten, dessen Trauerrede zu halten. In den acht verbleibenden Lebensjahren des Rabbi lernt er ihn nicht nur als einen engagierten Kirchenmann, sondern auch als klugen, humorvollen Menschen kennen. In dieser Zeit begegnet Mitch Albom auch einem Pastor mit krimineller Vergangenheit, der eine erstaunliche Wandlung durchlebt hat. Diese beiden Männer lehren ihn, das Leben und den Glauben mit offenem Herzen und neuen Augen zu sehen.

Meine Meinung:
Mitch Albom hat einen sehr schönen, tiefgründigen Erzählstil und die Sprecherstimme von Markus Hoffmann passt ganz wunderbar zu diesem Hörbuch.
Das Gehörte wirkt authentisch (und ist es ja auch) und der Autor bringt seine eigenen Gedanken und Zweifel gut in die Geschichte mit ein. Der Rabbi Albert ist ein lebenslustiger Mensch, der viel aus seinem Leben erzählt, von den Höhen und Tiefen, die ihm zuteil wurden. Besonders der Tod eines geliebten Kindes ließen auch ihn manchmal im Glauben etwas wanken, aber stets besann er sich eines Besseren.
In einem weiteren Handlungsstrang lernen wir Henry und dessen spannende Lebensgeschichte kennen. Es war ein harter Weg, der aus einem Kriminellen einen Pastor gemacht hat, der nun aufopferungsvoll für seine Gemeinde sorgt.
Aus dem Leben beider Männer hören wir verschiedene Anekdoten und auch Ausschnitte aus Predigten, die zum Nachdenken anregen über Glück, Hoffnung, Liebe, Glaube und Nächstenliebe.

Fazit:
Eine wunderschön erzählte Geschichte, die zum Nachdenken anregt.

Wertung:
4 von 5 Sternen

Bei Daggis Buch-Challenge 2014 hake ich hiermit Punkt 45 ab.

Treuepunkte von Susanne Fröhlich – Meine Rezension…

Audio CD
Verlag: Argon Verlag GmbH
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3866101023
ISBN-13: 978-3866101029

Über die Reihe:
Mit und über Andrea Schnidt gibt es bereits folgende Bücher:

Über die Autorin:
Susanne Fröhlich ist erfolgreiche Fernseh- und Rundfunkmoderatorin. Ihre Sachbücher und Romane wurden alle zu Bestsellern – auch als Hörbücher. Susanne Fröhlich lebt zusammen mit ihrer Familie im Taunus.
http://www.froehlich-susanne.de/

Die Kurzbeschreibung:
Ein Reihenmittelhaus, zwei hübsche Kinder und ein erfolgreicher Ehemann – wohl alles doch zu perfekt, glaubt Andrea Schnidt, nachdem ihr Mann Christoph in letzter Zeit verdächtig oft Überstunden in der Kanzlei macht. Und das mit der Neuen, die zu Andreas Leidwesen geradezu unanständig gut aussieht. Hätte Belle Michelle einen fiesen Sprachfehler, einen Silberblick oder wenigstens O-Beine, würde Andrea vielleicht ein Auge zudrücken. So aber muss sie ein paar energische Ehemann-Rückruf-Maßnahmen ergreifen. »Was der kann, kann ich auch! Ich werde nicht wie eine eifersüchtige, gekränkte, beleidigte, hasserfüllte und gedemütigte Ehefrau wegrennen oder auf dem Sofa liegen und mich im Selbstmitleid suhlen.« Andrea legt sofort los: neue Frisur, neues Date, neuer Job. Aber dass ihr Rachefeldzug diese Wendung nehmen würde, hätte sie nicht erwartet …
Quelle: Argon Verlag

Meine Meinung:
Keine Ahnung, in welcher Stimmung man sein muss für dieses Hörbuch… ich war definitiv in der falschen! Diese Frau Schnidt hat mich praktisch von der ersten Sekunde an genervt – und zwar richtig!
Leider hat dazu auch die Stimme von Susanne Fröhlich beigetragen, die das Hörbuch selbst spricht. Es kommt alles so zickig-schnippisch rüber, alles andere als sympathisch.
Wenn man so eine Frau zu Hause hat, dann kann man nur die Flucht ergreifen. Ich hatte also vollstes Mitgefühl mit dem Mann Christoph. Andrea ist launisch, nervig, schnippisch, zickig, intrigant, neugierig, egoistisch und eine Lügnerin sondergleichen. Mit einem Wort: sie ist mir unsympathisch!
Susanne Fröhlich schreibt zwar sehr gut und über so manche Formulierung und gekonnten Wortwitz musste ich schmunzeln, aber das hielt sich leider in Grenzen.

Fazit:
Andrea Schnidt und ich werden niemals Freundinnen sein!!!

Wertung:
2 von 5 Sternen

Bei Daggis Buch-Challenge 2014 hake ich hiermit Punkt 3 ab.