Mein aktueller Lesestapel… ich freu mich! :)

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Mal wieder eine sehr bunte Mischung, die aktuell von mir gelesen wird. 🙂

Mit „Exkarnation“ bin ich schon fast halb fertig, es gefällt mir super. Ein Wiedersehen mit vielen bekannten Figuren aus früheren Büchern von Markus Heitz.

„Die Rebellin von Shanghai“, „Die Sprengmeister und der unheilige Gral“ und „Wilhelmstadt“ darf ich zusammen mit anderen Bücherwürmern in einigen Leserunden lesen. „Wilhelmstadt“ habe ich auch schon zur Hälfte gelesen: ein tolles Buch!

„Arztroman“, „Deutscher Meister“ und „Frankreich wie wir es sehen“ sind Rezensionsexemplare, auf die ich schon sehr gespannt bin.

Und dann hab ich mir gleich noch „Todeswächter“ dazugelegt, denn das will ich auch bald lesen – so wie noch viele, viele andere Bücher, die jetzt leider noch ein bisschen warten müssen. 😉

Soooooooooo schöne Bücherpost!!! *schwärm*

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So einen schönen Bücherumschlag habe ich bisher noch nie bekommen… da war ich ja ganz hin und weg, als ich die heutige Post gesehen hab. Zu verdanken habe ich dieses wunderschöne Geschenk der tollen Facebookseite „Bücher – Glück – Gewinnspiele“! 🙂
Wenn ihr – so wie ich – auch so gerne an Buch-Gewinnspielen teilnehmt, dann findet ihr dort immer super Tipps. Schaut doch mal rein!

Und hier kommt die Auflösung, was sich eigentlich im wunderschönen Umschlag befand:

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Ein Exemplar von Reif Larsens „Die Karte meiner Träume“. Ganz lieben Dank für dieses tolle Buch. Hab schon mal ein bisschen drin geblättert und es wirklich was ganz Besonderes! 🙂

Aber ich hatte in dieser Woche viel Glück, denn das war nicht die einzige Bücherpost… hier sind noch einige Neuzugänge:

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„Deutscher Meister“ von Stephanie Bart darf ich für Hoffmann & Campe testlesen. Ganz lieben Dank dafür!

„Der Tag, an dem ich fliegen lernte“ von Stefanie Kremser ist ein Tauschbuch, das ich über vorablesen getauscht habe. Danke, Andrea! 🙂

Dann kommen wir zu einem ganz besonderen Schätzchen: „Todeswächter“ von Veit Etzold, das ich mit persönlicher Widmung vom Autor selbst zugeschickt bekam.
Danke, lieber Veit Etzold und danke an bilandia für die Gewinnaktion! Freu mich total darüber und bin schon sehr gespannt auf das Buch! 🙂

Und dann hätten wir da noch ein Hörbuch: „Ihr Blut so rein“ von Sharon Bolton. Auch dieses Exemplar hat mir die Autorin selbst zugeschickt, da ich bei einer Facebook-Aktion gewonnen habe. Ganz lieben Dank, Sharon! Freu mich schon aufs Hören! 🙂

Hier gibt es weitere Infos zu den Büchern:

Buchtipp mit Autorenvorstellung und Gewinnspiel!

Das Buch „Der Spatz in der Hand – ist die Taube…“ habe ich ja bereits gelesen, für empfehlenswert befunden und HIER rezensiert.
Auch viele andere Leser zeigten sich sehr begeistert: bei NEOBOOKS oder amazon findet ihr weitere positive Feedbacks.

Heute habe ich die Ehre, euch die Autorin Hanna-Laura Noack etwas genauer vorzustellen. Sie hat mir freundlicherweise einige Fragen beantwortet.

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Bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete, ist Hanna-Laura Noack viel in der Welt herumgekommen und spricht vier Sprachen. Nach einer Hotelfachlehre studierte sie in Paris, Berlin und Bonn, arbeitete im Ausland nacheinander an einer britischen, pakistanischen und iranischen Botschaft als Privatsekretärin und Dolmetscherin von zwei Botschaftern und später viele Jahre als Psychotherapeutin.
In Köln leitete sie ein Berufsverbandsfachteam für Diplom-Psychologen, führte von ihr entwickelte Trainingsseminare bei WDR, NDR und dem Kabelfunk Dortmund durch und trat vielfach als Expertin in Funk und Fernsehen auf (WDR, VOX, RTL).
Sie lebt und arbeitet in der Nähe von Köln und in der Bretagne.

Weitere Informationen unter www.Hanna-Laura-Noack.de und Facebook: Hanna Laura Noack
Für Lesungsanfragen kontaktiert bitte die Autorin per email: hanna(at)sheherezad.de


Aber nun zum Interview:

Hast du als Kind schon viel gelesen und wenn ja: an welches Buch denkst du heute noch gern zurück?

Über diese ersten Eindrücke berichte ich auch auf meiner Homepage.
Ja, ich habe schon als Kind sehr viel gelesen. Es begann mit einem Lieblingsbuch, das ich über mehrere Jahre hinweg in jeweils neuen Ausgaben geschenkt bekam, dem „Auerbachs-Kinderkalender“. Altersentsprechend, mehrfach und gern las ich parallel die damals gängigen Kinderbücher wie „Heidi“ oder „Tom Sawyer“, „Huckleberry Finn“ und holte mir einmal wöchentlich Bücher aus der Kinderabteilung der Leihbücherei der Stadt, in der ich damals lebte.

 

Du hast ja bereits vieles erlebt, nicht nur beruflich… Gibt es eine Entscheidung oder ein Ereignis, das du als Höhepunkt oder besonders richtungsweisend in deinem Leben empfindest?

Richtungsweisend und prägend waren zunächst sicherlich meine Tätigkeiten an verschiedenen Botschaften im Ausland, später die Erfahrung meiner Reise nach Japan und die Begegnung mit Atombombenüberlebenden. Als beruflichen Höhepunkt empfand ich nicht meine TV-Auftritte, sondern meine Tätigkeit als Trainerin beim WDR, NDR und dem Kabelfunk Dortmund.

 

Vermisst du etwas aus deinen früheren Berufstätigkeiten oder bist du als Autorin rundherum glücklich?

Das sind zwei Fragen auf einmal. 🙂
Nein, ich vermisse nichts, aber als Autorin rundherum glücklich bin ich lediglich beim Schreiben der ersten Version und bei Lesungen. Beides vermittelt mir Glücksgefühle. Korrekturen und Vermarktung sind nicht mein Ding.

 

Was wünschst du dir für deine schriftstellerische Zukunft?

Oh, es wäre schon schön, ein paar mehr Leser zu finden bzw. positive Rückmeldungen in jedweder Form von Buchhändlern, Lesern und vielleicht auch der Presse. Als mir die Mayersche Buchhandlung ein Jahr nach meiner ersten Lesung dort von sich aus eine zweite anbot, empfand ich das als ein Kompliment.

 

Im letzten Jahr erschien ja bereits dein sehr erfolgreicher Roman „Strom des Himmels“ und nun dürfen wir uns über „Der Spatz in der Hand – ist die Taube…“ freuen. Arbeitest du bereits an einem neuen Buch?

Zwei meiner Romane sind nun heraus gekommen, ein drittes und viertes habe ich bereits begonnen.

 

Was bedeutet dir Authentizität beim Schreiben?

Das hängt davon ab, ob ich gerade etwas schreiben will, das aus einer Sekundärquellenrecherche stammt oder ob ich gerade einen emotionalen Sachverhalt kreiere.
In ersterem Fall bemühe ich mich um vergleichbare Bilder und ähnlich sachlichen Stil.
Konzentriere ich mich dagegen auf etwas, das ich selbst oder ein von mir erfundener Protagonist sinnlich erlebt oder erleidet, versuche ich mich in die Situation zu vertiefen und beschreibe sie so, wie ich mir meine Empfindungen in einer solchen Situation vorstelle. Das verstehe ich unter Authentizität.
Ich selbst erfahre sie beim Schreiben als einen Zustand der Erregung, die meinem Körper durchfährt. Es sind vergleichbar intensive Erlebnisse wie in einer tatsächlich ähnlichen Situation, die sich oft sogar noch beim späteren Nachlesen einstellen können.

 

Gibt es ein Genre, um das du einen großen Bogen machst – egal ob als Leserin oder als Autorin?

Nun, ein großer Bogen, das bezieht sich auf etwas Extremes, also etwas, das für mich überhaupt nicht infrage kommt. Das wären dann Horror- oder detailliert beschriebene, grausame Mordgeschichten.
Ich arbeitete früher einmal in der Diagnostischen Abteilung der Bonner Universität und wirkte dort an der Erstellung von Mordgutachten mit. Einmal untersuchte ich z.B. zu diesem Zweck einen Mörder und befand mich im Gefängnis allein mit diesem in einem Raum. Das habe ich wie selbstverständlich erlebt, doch hat es mich in Bezug auf solche Taten weder abgehärtet noch besonders neugierig auf weitere Fälle gemacht.
Damals setzte ich meinen Akzent auf die Frage nach, und dem Nachweis der Schuldfähigkeit, des Zustandekommens und der Hintergründe solcher Taten. Anderes interessiert mich dabei nicht.
Viele gleich gestrickte Krimis langweilen mich. Auch Sci-Fi und historische Romane sind nicht mein Genre, ersteres lese ich gar nicht, das Zweite sehr selten. Geschichte bevorzuge ich als Dokumentation, wissenschaftlich und historisch möglichst korrekt und differenziert beschrieben, und beispielhaft am belegten Schicksal historischer Personen festgemacht, aber nicht romanhaft verbrämt.

 

Als Hundenarr muss ich das abschließend noch fragen: Was bedeuten dir Tiere? Du hast ja selbst auch einen Hund.

Ich liebe meinen Windhund sehr, versuche aber, ihm ein möglichst hundgerechtes Leben zu ermöglichen, ohne Firlefanz, nenne ihn oft sogar liebevoll „Köter“. 🙂

 

Ganz lieben Dank, Hanna-Laura, für diese ehrlichen und interessanten Antworten!

Bin schon sehr gespannt auf dein nächstes Buch und darauf, in welche Richtung es gehen wird. „Der Strom des Himmels“ und „Der Spatz in der Hand – ist die Taube…“ sind ja sehr unterschiedliche Werke.

 


 

Damit ihr euch nun eine eigene Meinung bilden könnt, darf ich freundlicherweise zwei Taschenbücher von „Der Spatz in der Hand – ist die Taube…“ verlosen!
Ganz nett wäre es, wenn die glücklichen Gewinner nach dem Lesen ihre Meinung mitteilen würden. Hanna-Laura erwähnte es ja bereits im Interview: über Rückmeldungen freut sie sich sehr!

Zur Teilnahme schickt bitte einfach eine Mail an angi(at)beastybabe.de und schreibt in den Betreff die Lösung (a, b oder c) auf folgende Frage:

Welches Buch hat Hanna-Laura als Kind unter anderem gerne gelesen?

a, „Harry Potter“
b, „Heidi“
c, „Die drei ???“

Gerne könnt ihr auch gleich vorsorglich eure Anschrift angeben, aber ich frage im Gewinnfall natürlich auch danach! 🙂

Einsendeschluss ist der 22.08.2014.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Jeder ab 18 Jahren darf einmalig teilnehmen.
Die Bücher versende ich nur innerhalb Deutschlands und für den Versand kann ich natürlich keine Haftung übernehmen.
Viel Glück!

Totenleuchten von Klara Nordin – Meine Rezension…

Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: KiWi-Taschenbuch (14. August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3462046934
ISBN-13: 978-3462046939

Über die Autorin:
Klara Nordin ist ein Pseudonym. Die Autorin wurde 1960 in Heilbronn geboren. Nach ihrer Buchhändlerlehre studierte sie Germanistik und Pädagogik in Tübingen und arbeitete viele Jahre in verschiedenen Verlagen. 2001 wanderte sie nach Schweden aus und lebt seit einigen Jahren im schwedischen Lappland, genauer: in Jokkmokk, dem Schauplatz ihres Romans. Von dort aus ist sie als Studienleiterin für die »Schule des Schreibens« in Hamburg tätig und leitet in Deutschland regelmäßig Schreibkurse.

Der Klappentext:
Jokkmokk am Polarkreis. Auf dem zugefrorenen See finden Husky-Rennen statt, und die Einheimischen bereiten den alljährlichen samischen Wintermarkt vor, als ein junger Mann ermordet wird. Geschlachtet wie ein Rentier.
Linda Lundin hat gerade ihren neuen Job als Hauptkommissarin in Nordschweden angetreten, einen solch schrecklichen Mord hat auch sie selten gesehen. Wer tötet einen Jungen, der in der Provinzstadt rundum beliebt war? Und warum?
Gemeinsam mit ihren Kollegen Bengt und Margareta nimmt sie die Ermittlungen auf und stößt im kleinen Jokkmokk auf kuriose Bewohner, samische Geschichten und alte Geheimnisse.
Atmosphärisch so bestechend, dass man sofort in den hohen Norden reisen möchte, und ein hochspannender, brisanter Fall, der alle Gewissheiten in Frage stellt.

Die Geschichte:
Diese Story in wenigen Sätzen grob zu umreißen, ist eine echte Herausforderung. Die Autorin hat nämlich hier eine so klug durchdachte, dicht gewebte Geschichte zu Papier gebracht, in die so viele Personen verstrickt sind, dass man dies kaum in Kurzform verpacken kann.
Die Unglücksfälle scheinen sich in Jokkmokk zu häufen: ein schwerer Autounfall, bei dem eine Frau stirbt und ein Junge so sehr verletzt wird, dass er hinterher im Rollstuhl sitzen muss. Später kommt dieser junge Mann bei einem weiteren Unfall ums Leben – und kurz darauf wird dessen Freund brutal ermordet. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Todesfällen?
Die Ermittlungen fördern schnell gleich mehrere verdächtige Personen zutage: oft ist das mögliche Motiv Eifersucht, aber es könnte auch um Geld und Macht gehen?
Linda und ihre Kollegen Bengt und Margareta arbeiten mit Hochdruck und etliche Überstunden sind nötig, um schließlich den Fall zu lösen. Erschwerend kommt hinzu, dass Linda ein persönliches Problem hat, um das sie sich kümmern muss. Und auch Bengt und Margareta können sich nicht ohne Ablenkung auf ihre Arbeit konzentrieren: sie werden selbst in die Mordfälle verwickelt…

Meine Meinung:
Eigentlich bin ich kein Fan von Kälte, aber wenn das Thermometer bei uns über dreißig Grad anzeigt, dann kann man sich mit diesem kleinen Ausflug nach Lappland durchaus etwas Abkühlung verschaffen.

Die Autorin beschreibt alles so lebendig, dass man die Polarlichter fast vor sich sehen kann. Man spürt den schneidenden Wind im Gesicht, die Last an den Füßen, wenn man durch Tiefschnee stapft, man kann die Pizza „Lappland“ riechen, wenn sie frisch aus dem Ofen kommt.

Genauso realistisch wirken ihre feingezeichneten Charaktere: allen voran Linda und ihre beiden Kollegen Bengt und Margareta. Aber auch die Nebendarsteller in dieser Geschichte sind echte Persönlichkeiten, die alle ihre Licht- und Schattenseiten haben.

Klara Nordin schafft eine wundervolle, dichte Atmosphäre, in die man als Leser ganz und gar eintauchen kann. Sie zeichnet das glaubwürdige Bild einer Kleinstadt mit ihren vielfältigen, teils etwas verschrobenen Bewohnern – und mit vielen geheimnisvollen Verstrickungen.

Beim Lesen ist oft etwas Konzentration nötig, denn es scheint wirklich die halbe Stadt in diesen Mordfall verwickelt zu sein: sehr viele Namen, Verwandtschaftsverhältnisse und Orte, die es zu merken gilt. Als Hörbuch stelle ich mir die Lektüre fast etwas kompliziert vor.

Auch über die Kultur der Samen und die örtlichen Begebenheiten erfährt man sehr viel. Und das einfach so nebenbei, ohne dass es vom eigentlichen Geschehen zu sehr ablenken würde. Einfach stimmig und wundervoll erzählt.

Wenn ich einen Krimi lese, dann möchte ich natürlich am liebsten miträtseln, wer denn wohl hinter dem Verbrechen steckt. In diesem Buch hat die Autorin vortrefflich so viele falsche Spuren gelegt und Sackgassen errichtet, dass man eigentlich erst wenige Seiten vor dem Ende weiß, wer hinter dem Ganzen steckt. Und trotzdem konnte sie mich im Epilog nochmals überraschen und legte mit einer Prise schwarzen Humors noch eine Schippe drauf.

Dieses Buch kann ich einfach nur empfehlen, ich habe es in einem Rutsch durchgelesen und es hat mich perfekt unterhalten!
Jetzt bin ich schon sehr gespannt auf weitere Fälle, in denen Linda und ihre Truppe ermitteln dürfen, denn die Autorin hat bereits anklingen lassen, dass es wohl eine Fortsetzung geben wird!

Fazit:
Perfekt durchdachter, bis zum Ende spannender Krimi, der mit glaubhaften Protagonisten und einer sehr lebendigen Atmosphäre zu überzeugen weiß. Man fühlt sich beim Lesen fast so, als wäre man selbst ein Einwohner von Jokkmokk. Bitte unbedingt mehr davon!

Bewertung:
5pfoten

Rückt mal zusammen, ihr lieben Bücher! Es kommt Nachschub…

Manchmal hab ich ja schon das Gefühl, dass die Post meine Büchersendungen irgendwo sammelt und dann alle zusammen ausliefert. So durfte der liebe Briefträger heute mal richtig schleppen und aus den vielen Kartons und Umschlägen kam dann Folgendes zutage:

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James Pattersons „Die 11. Stunde“ ist ein Buch aus der „Women´s Murder Club“ – Reihe, das ich bei einer Blogverlosung auf „S.D. blogt Buch und Test“ gewonnen habe! Ein ganz herzliches Dankeschön an Silke! 🙂

Frankreich wie wir es sehen“ von Thomas Bauer darf ich testlesen für den Drachenmond Verlag.
In diesem Buch kommen viele Autoren und Autorinnen zu Wort, die Frankreich bereist haben oder sich sogar dort niedergelassen haben. Es ist also kein Reiseführer im herkömmlichen Sinn, sondern eine Möglichkeit, Frankreich noch intensiver kennenzulernen und zu erleben. Bin schon sehr gespannt drauf und schicke ein ganz dickes Dankeschön an Laila und Astrid! 🙂

Das nächste Buch in der Reihe aus dem Kunstmann Verlag trägt den einfachen Titel „Arztroman“ und wurde geschrieben von Kristof Magnusson. Dieses Buch erscheint am 20.08.2014 und ich darf es vorablesen! 🙂 Danke an den Verlag und das vorablesen-Team!

Dann wäre da noch ein Buch von Markus Heitz (einer meiner Lieblingsautoren): „Exkarnation„. Auch das ist ein „vorablesen“-Buch, auf das ich schon ungeheuer gespannt bin!

Die Sprengmeister und der unheilige Gral“ von Heiner Wacker darf ich im Rahmen einer lovelybooks-Leserunde kennenlernen. Es handelt sich dabei um „Social Fiction“ und die Kurzbeschreibung klingt sehr interessant. Bin neugierig, wie mir das gefallen wird.

Last but not least nochmal ein vorablesen-Buch: „Totenleuchten“ von Klara Nordin. Ein Lappland-Krimi, genau das richtige für heiße Sommer-Nachmittage! 😉

Hier gibt es weitere Infos über die Bücher:

Vergessen von Elke Pistor – Meine Rezension…

Taschenbuch: 304 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch (8. August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548286100
ISBN-13: 978-3548286105

Über die Autorin:
Elke Pistor, geboren 1967, schreibt Kriminalromane, arbeitet als Seminartrainerin und leitet Schreibworkshops. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Köln.
Mehr von ihr auf www.elke-pistor.de

Der Klappentext:
Kommissarin Verena Irlenbusch steht unter Druck: Mitten in einer komplizierten Mordserie verschlimmert sich die Alzheimererkrankung ihrer geliebten Großmutter. Ein neuer Kollege, der ewig schlechtgelaunte Christoph Todt, hilft wenig weiter. Doch Verena bleibt professionelle Ermittlerin und liebevolle Enkelin – auch wenn es sie fast zerreißt.
Verena und Christoph kommen schließlich einem hochintelligenten Psychopathen auf die Spur, doch jetzt verfängt sich Verena in seinem Netz aus lang vergessener Schuld und neuem Hass. Wird sie diesen Fall heil überstehen?

Die Geschichte:
Verena Irlenbusch ist eine sehr gute Mordermittlerin, doch so richtig konzentrieren kann sie sich in letzter Zeit nicht mehr auf den Job: ihre Großmutter (bei der sie aufgewachsen ist) leidet zunehmend unter ihrer Alzheimererkrankung.
Ein weiterer Schicksalsschlag hat zur Folge, dass sie einen neuen Partner an die Seite gestellt bekommt: Christoph Todt. Der Mann ist verschlossen, unfreundlich und alles andere als kollegial – ein echter Alptraum für Verena.
Trotzdem müssen sie sich zusammenraufen, denn ein besonders schwieriger Fall erfordert die ganze Aufmerksamkeit: ein Zahnarzt hat sich aus seinem Praxisfenster gestürzt – und dieser Tote bleibt nicht lange allein.
Noch schlimmer: ein kleines Mädchen wurde entführt und verschleppt und es scheint eine Verbindung zu der Mordserie zu geben.
Kann Verena die Kleine noch rechtzeitig retten?

Meine Meinung:
Das titelgebende „Vergessen“ findet man in diesem Krimi immer wieder, unter anderem in Form der Alzheimererkrankung von Verenas Großmutter. Gut recherchiert fließen Informationen über diese und andere Formen psychischer und neuronaler Erkrankungen in die Geschichte ein.

Verena ist eine sehr sympathische Protagonistin, die realistisch dargestellt wird und mit der man gut mitfühlen kann. Ihre Zerrissenheit und ihre Emotionen sind Teil des Geschehens und lassen sie menschlich wirken.
Auch die übrigen Charaktere stehen nicht im Schatten der Hauptfigur: auch diese erhalten meist eine Vergangenheit, die ihre Handlungen nachvollziehbar erscheinen lässt.

Ein großes Thema in diesem Krimi ist auch die Frage nach Schuld oder Unschuld – oder der Schuldfähigkeit. Bei aller Unterhaltung sind hier auch Denkanstöße gegeben.

Gut durchdacht kreuzen, überlagern und finden sich am Ende anfänglich getrennte Handlungsstränge zu einem stimmigen Ganzen zusammen. Spannung ist durchaus vorhanden, doch sie leidet meines Erachtens etwas unter der Vorhersehbarkeit eines wichtigen Details. Trotzdem weiß das Buch zu fesseln und so habe ich es auch in einem Rutsch durchgelesen.

Dass Verena Irlenbusch diesen Fall heil überstehen wird, ist eigentlich gar keine ernstzunehmende Frage: die Formulierung „Verena Irlenbusch in ihrem ersten Fall – smart, cool und hochsensibel“ impliziert praktisch schon weitere Bücher mit dieser sympathischen Ermittlerin. Und ich freue mich schon drauf!

Fazit:
Ein sehr gut gestrickter Krimi mit emotionalem Hintergrund und lebendig gezeichneten Charakteren – eine Leseempfehlung für alle, die nicht nur nach Nervenkitzel suchen, sondern auch Wert auf das „Drumherum“ legen.

Bewertung:
4,5 Pfoten
5pfoten

Die chinesische Sängerin von Jamie Ford – Meine Rezension…

Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: Bloomsbury Berlin (31. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3827011841
ISBN-13: 978-3827011848
Originaltitel: Songs of Willow Frost

Über den Autor:
Jamie Ford wuchs in der Nähe von Seattles Chinatown auf. Seine chinesischen Verwandten nannten ihn »Ji Mai«, was bald zu »Jamie« wurde. Er ist Absolvent der Squaw Valley Community of Writers. Nach dem Bestseller »Keiko« ist »Die chinesische Sängerin« sein zweiter Roman. Jamie Ford lebt mit seiner Familie in Montana, USA.

Der Klappentext:
Als William auf der Leinwand die chinesische Sängerin erblickt, ist er überzeugt, dass sie seine Mutter ist. Er reißt aus dem Waisenhaus aus, er streift durch die Straßen Seattles, die Konzerthallen und Lichtspielhäuser, er setzt alles daran, sie zu finden.
Wie in seinem Weltbestseller „Keiko“ erzählt Jamie Ford von zwei Menschen, die das Schicksal auseinandergerissen hat, er erzählt von der dramatischen Suche eines Jungen nach seiner Mutter, von Liebe und Vergebung.

Die Geschichte:
William lebt in Seattle im Sacred Heart – Waisenhaus und weiß wenig von seiner Vergangenheit. Seinen Vater kennt er nicht und seine Mutter scheint in einem Sanatorium gelebt zu haben und dort irgendwann verstorben zu sein. Er erhält keine Briefe und keine Besuche.
Doch als die Waisenkinder eines Tages in die Stadt fahren dürfen, um ihren gemeinsamen „Geburtstag“ zu feiern, entdeckt er Plakate, die eine große Live-Show ankündigen: unter anderem ist dort die chinesische Sängerin Willow Frost zu sehen. William ist sich sofort sicher: diese Frau ist niemand anderes als seine geliebte Mutter Liu Song.
Kurz darauf verlässt William zusammen mit der blinden Charlotte das Waisenhaus, um in der Stadt nach seiner Mutter zu suchen. Am Hinterausgang eines Theaters kommt es zu einer folgenschweren Begegnung…

Meine Meinung:
Der Schreibstil von Jamie Ford nimmt den Leser vollends mit in die Geschichte und damit ins Seattle der Dreißiger- und Vierzigerjahre: eine von Armut und Rassendiskriminierung geprägten Stadt, die mit allerlei Problemen zu kämpfen hat.

Hier begegnen wir dem 12-jährigen William, der seit 5 Jahren im Waisenhaus lebt. Das Leben im Heim wird sehr realistisch geschildert und auch die Protagonisten wirken lebendig und ausdrucksstark.
Nicht nur William, sondern auch seine Freunde sind sehr sympathische Kinder, die die vielfältigsten Schicksale ertragen mussten und müssen. Der historische Hintergrund erscheint gut recherchiert und ist sehr informativ.

Die Geschichte wird in wechselnden Zeiten erzählt: einerseits Williams Suche nach seiner Mutter im Jahr 1934, andererseits die Vergangenheit von 1921 bis 1929. Die Jahreszahlen finden sich immer übersichtlich am Anfang jeden Kapitels.
Dieses Buch hat mich absolut gefesselt und mit seiner emotionalen Erzählweise sehr beeindruckt. Man kann mit den Charakteren mitfühlen, stellenweise sind Taschentücher in greifbarer Nähe ganz hilfreich.

Fazit:
Ein wunderschönes, tragisches, emotionales Buch über eine von Verzicht, Liebe und Aufopferung geprägte Mutter-Sohn-Beziehung!

Bewertung:
5pfoten

Mal wieder ein paar Neuzugänge…

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„Der Sommer der toten Puppen“ plus zwei tolle kleine Zugaben habe ich der lieben Daggi zu verdanken! <3 Bei einer Blogverlosung auf „Daggis Welt“ hatte ich Glück und freu mich schon aufs Lesen! 🙂 Ganz lieben Dank, Daggi!!!

Für „Crimethrill“ darf ich den Thriller „Lebt“ testlesen. Bin schon sehr gespannt drauf. Vielen Dank an Thomas und das Team von Crimethrill!

Einer Verlosungsaktion des Heyne Verlags verdanke ich ein Exemplar von „Das einzig wahre Handbuch für Agenten“! Meiner neuen Karriere steht also nix mehr im Weg! 😉 Ganz herzlichen Dank hierfür!

Und dann hätten wir da noch sieben diverse Bücher, die ich mir bei rebuy gegönnt habe. Die günstigen Preise sind einfach zu verführerisch! 🙂

Hier gibt es weitere Infos über die Bücher:

Elchscheisse von Lars Simon – Meine Rezension…

Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Mai 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423215089
ISBN-13: 978-3423215084

Über den Autor:
Lars Simon ist Jahrgang 68 (das erklärt vielleicht einiges, aber nicht alles) und hat nach seinem Studium zuerst lange Jahre als Marketingleiter einer IT-Firma gearbeitet, bevor er als Touristen-Holzhaus-Handwerker mit seiner Familie mehr als sechs Jahre in Schweden verbrachte. Heute lebt er in der Nähe von Frankfurt/Main.

Die komplette Reihe:

Der Klappentext:
„Leben? In Gödseltorp, diesem Drecksnest? Da willst du nicht tot überm Zaun hängen!“ Mein Vater kam gleich zur Sache. Ich auch. Also beschloss ich, das Erbe von Tante Lillemor anzunehmen: Ein Gehöft in Mittelschweden mit knapp vierzig Hektar Nutzwald. Und hatte mir mein Therapeut nicht dazu geraten, wieder mehr der Ur-Mann zu sein, der ich einmal gewesen war? Steinaxt statt iPhone? Gödseltorp, ich komme!

Die Geschichte:
Torsten Brettschneider ist ein recht durchschnittlicher Mittdreißiger mit einem guten Job, Eigentumswohnung, Firmenwagen und einer im Lauf der Jahre etwas abgekühlten Beziehung. Das Besondere an ihm? Eines Tages erhält er die Nachricht aus Schweden, dass er einen großen Bauernhof in einem kleinen Dorf geerbt hat.
Beflügelt von den überschwänglichen Tipps seines besten Freundes Ferdinand, der nebenbei auch noch sein Therapeut ist, beschließt Torsten, das Erbe anzunehmen – und zwar ohne Kompromisse!
Er kündigt seinen Job, kauft sich einen gebrauchten VW-Bus und macht sich auf nach Schweden. Noch in Deutschland trifft er auf den Anhalter Rainer und nimmt ihn mit nach Schweden.
Den Empfang in Gödseltorp hat er sich allerdings anders vorgestellt: irgendwie scheint sich die ganze Dorfgemeinschaft gegen ihn verschworen zu haben. Doch so schnell gibt Torsten nicht auf…

Meine Meinung:
Der einfache, unverschnörkelte Schreibstil von Lars Simon gefällt mir sehr gut, lässt sich schön flüssig lesen.
Seine Charaktere sind herrlich skurril und durchgeknallt, aber dabei trotzdem meistens irgendwie liebenswürdig.
Torsten, der Hauptprotagonist, wirkt größtenteils recht sympathisch, sein Freund Rainer nervt mit der Zeit manchmal ein bisschen durch seine sprachlichen Eigenheiten.

Die Story ist ganz gut durchdacht und endet in einem actionreichen Finale. Leider waren viele der Gags doch sehr vorhersehbar und wirkten deshalb nicht mehr so lustig.
Der Autor wirft mit Klischees und Vorurteilen nur so um sich, aber es handelt sich hier schließlich auch um ein „Comedy-Buch“ und nicht um einen bierernsten Roman.

Mich hat die Geschichte jedenfalls gut unterhalten und ich bin gespannt, wie es mit Torsten, Rainer & Co. weitergeht. Man darf kein Werk der Hochliteratur erwarten, dann wird man von diesem Buch bestimmt nicht enttäuscht werden. Es ist einfache Unterhaltung mit viel Schwedenflair für Zwischendurch!

Fazit:
Humorvolle, leichte Unterhaltung mit skurrilen Charakteren. Die Gags sind manchmal leider recht vorhersehbar, aber ich freue mich trotzdem auf die Fortsetzung, die im November erscheint.

Bewertung:
3,5 Pfoten
4pfoten

Die große Bücherstapel-Verlosung…

Mitternacht ist vorbei und ich habe mich – wie immer – gleich an die Auslosung gemacht. Ich bin ja quasi fast so aufgeregt wie ihr Teilnehmer! 🙂

Also fix eine Liste bei random.org getippt mit allen 57 Teilnehmernamen und los geht der Zufallsgenerator…

Das Ergebnis sah so aus:

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Und damit haben wir zwei hoffentlich glückliche Gewinnerinnen:

Hauptgewinnerin ist „Tintenbloggerin“ und sie bekommt die Top 5 – Bücher ihrer Favoritenliste:

1. Deborah Harkness – Die Seelen der Nacht (neu, ME-TB) – Roman
2. Gregory Sherl – Ab morgen ein Leben lang (neu, HC) – Roman
3. Stefan Nink – Freitags in der Faulen Kobra (neu, TB) – Humor
4. Emma Brockes – Sie ging nie zurück (gelesen, TB) – Roman / Biografie
5. Kirsten Wulf – Tanz der Tarantel (neu, TB) – Krimi

Die zweite Gewinnerin heißt „Serpina“ und sie bekommt die fünf restlichen Bücher, davon sind immerhin drei ebenfalls in ihren persönlichen Top Five enthalten:

1. Alexa McNight – Lebenslust (gelesen, TB) – Erotik
2. Deborah Harkness – Die Seelen der Nacht (neu, ME-TB) – Roman
3. Thea Stilton – Die Thea Sisters und der Drachencode (neu, HC) – Kinderbuch
4. Marlene Menzel – Tod der Angst (gelesen, TB) – Thriller
5. Gregory Sherl – Ab morgen ein Leben lang (neu, HC) – Roman
6. Stefan Nink – Freitags in der Faulen Kobra (neu, TB) – Humor
7. Christina Hollinde & Gerd Schilddorfer – Löwenzahn und Himmelschlüssel (gelesen, TB) – Satire
8. Emma Brockes – Sie ging nie zurück (gelesen, TB) – Roman / Biografie
9. Kirsten Wulf – Tanz der Tarantel (neu, TB) – Krimi
10. Chris Anderson & David Sally – Die Wahrheit liegt auf dem Platz (neu, TB) – Sachbuch

Die beiden Gewinnerinnen werde ich gleich noch anschreiben und um ihre Adressen für den Versand bitten.

Und an die 55 Teilnehmer, die leider dieses Mal kein Glück hatten: haltet die Augen offen, es gibt hier bald wieder ein neues Gewinnspiel! 🙂

Danke, dass ihr so zahlreich teilgenommen habt und ich hoffe, dass mir einige von euch als Leser erhalten bleiben! Einen schönen Sonntag wünsche ich allen!