London Calling – Meine Meinung…

Broschiert: 304 Seiten
Verlag: Goldfinch; Auflage: 1 (März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3940258334
ISBN-13: 978-3940258335

Über die Autorin:
Anja Marschall lebt und schreibt in Schleswig-Holstein, wo sie seit mehreren Jahren als Publizistin arbeitet. Im Dryas Verlag sind die Romane „Fortunas Schatten“ und „Das Erbe von Tanston Hall“ erschienen.

Klappentext:
In der City of London, dem Herzen der internationalen Finanzwelt, wird die Leiche des dubiosen Finanzberaters Bradshaw gefunden. Die flippige Künstlerin Luna hat den Mann seit einiger Zeit verfolgt, weil das Geld, das sie ihm anvertraut hat, verschwunden ist. Scotland Yard vermutet schnell, dass eine Stalkerin den Banker erschossen hat – und kommt auf die Spur von Luna. Doch diese schwört ihrer Freundin Kate, dass sie unschuldig ist. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem wahren Mörder und stechen unversehens in ein Wespennest aus Korruption und Geldwäsche, Eitelkeiten und Gier.

Die Geschichte:
Kate ist Krankenschwester und freut sich nach einem anstrengenden Tag auf zwei Wochen Urlaub. Doch sie hat die Rechnung ohne ihre alte Freundin Luna gemacht. Diese steht plötzlich mitten in der Nacht vor der Tür und stellt ab diesem Zeitpunkt Kates wohlgeordnete Welt total auf den Kopf.
Luna ist eine im positiven Sinne irgendwie durchgeknallte Künstlerin, die durch eine Erbschaft zu großem Reichtum gelangt ist. Doch das ganze Geld ist weg und Luna ist auf der Flucht: sie ist die Hauptverdächtige im Mordfall eines dubiosen Finanztypen, der in der City of London gefunden wurde.
Luna bittet Kate um Hilfe und zusammen versuchen sie, den wahren Mörder zu finden. Unerwartete Hilfe bekommen sie dabei von einem Polizisten und einer etwas skurrilen Nachbarin. Immer tiefer geraten die beiden Frauen in einen Sumpf aus Korruption, Entführung, Mord und Erpressung – und am Ende schwebt Kate selbst in tödlicher Gefahr!

Meine Meinung:
Kate und Luna kannte ich vorher noch nicht, obwohl es bereits ein Buch mit den beiden Frauen gibt: Das Erbe von Tanston Hall.
Anja Marschall beschreibt aber ihre Charaktere so gut, dass man nicht das Gefühl einer Wissenslücke hat, wenn man den Vorgängerband nicht gelesen hat. Kate und Luna sind zwei lebendig ausgearbeitete Protagonistinnen, mit denen man mitfiebern kann, die aber auch für so manches Schmunzeln sorgen.
Die ausführlichen Beschreibungen der Schauplätze machen Lust auf einen London-Trip, zu dem man sich sogar eine Reiseführer-App zum Buch herunterladen kann.
Der Fall an sich wird recht spannend erzählt, wobei sich Anja Marschall mit blutigen Details und allzu vielen Toten zurückhält und den Fokus eher auf die ungewöhnliche Art der Ermittlung legt. Luna und Kate mogeln sich mit allerhand zwielichtigen Methoden und einer großen Portion Mut durch und kommen dem Geheimnis immer näher. Überraschende Wendungen und ein gut durchdachter Plot tun ihr übriges, um das Buch sehr unterhaltsam und lesenswert zu machen.

Fazit:
Durchaus spannender, gut durchdachter Krimi, der durch die ungewöhnlichen „Ermittlerinnen“ glänzt und bei dem auch mal geschmunzelt werden darf.

Bei Daggis Buch-Challenge 2014 hake ich hiermit Punkt 19 ab.

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