Der Sünde Sold von Inge Löhnig – Meine Rezension …

Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch; Auflage: Orig.-Ausg., 1. Aufl. (9. Oktober 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548268641
ISBN-13: 978-3548268644
Autorin: Inge Löhnig

Die gesamte Reihe bisher:

Die Geschichte:
Ein kleiner Junge ist spurlos verschwunden und das gesamte Dorf Mariaseeon ist auf der Suche nach ihm. Doch bald wird klar: er wurde entführt, jede Minute zählt. Kommissar Konstantin Dühnfort und sein Team finden schnell heraus, dass der Täter aus der näheren Umgebung stammen muss. Das schürt große Ängste in dem kleinen Örtchen.
Agnes lebt erst seit ganz kurzer Zeit in Mariaseeon. Sie hat sich dort ein altes Haus gekauft, um ihrer Vergangenheit zu entfliehen: vor einem Jahr sind ihre kleine Tochter und ihr Mann bei einem Wohnungsbrand ums Leben gekommen. Während der Ermittlungen kommen sie und Konstantin sich näher.
Der Junge bleibt leider nicht das einzige Opfer des Entführers: eine Frau verschwindet ebenso spurlos. Können Dühnfort und sein Team sie noch rechtzeitig finden?

Meine Meinung:
Bisher kannte ich nur Band 5 der „Dühnfort“-Serie als Hörbuch und das hatte mir auch schon sehr gut gefallen. Deshalb habe ich beschlossen, die Reihe jetzt komplett „am Stück“ zu lesen und heute bin ich mit Band 1 fertig geworden.
Damals (2008) war dies ja der Debütroman von Inge Löhnig und inzwischen gibt es schon sieben Teile der Reihe – ein Riesenerfolg. Aber wenn man bedenkt, wie toll sie schreibt, dann musste das einfach so kommen. 🙂
Die Autorin schaffte es schon mit wenigen Seiten, dass ich sehr gefesselt war von der Story. Alles wirkte recht realistisch: die Schauplätze genau so wie die Charaktere.
Konstantin Dühnfort, genannt „Tino“, ist ein sympathischer Kerl, den ich schnell ins Leserherz geschlossen habe. Auch seine Kollegen und einige andere Figuren in der Geschichte mochte ich ganz gerne.
Inge Löhnig schaffte eine sehr gute Balance zwischen Kriminalfall und Nebenhandlungen (Tinos Privatleben). Es kam an keiner Stelle zu Längen, die Seiten flogen nur so dahin.
Die Szenen aus der Vergangenheit des Täters (das leider authentische Einstiegsverbrechen „Tierquälerei“) habe ich großzügig quergelesen, so etwas mag ich leider gar nicht in Büchern. 🙁
Insgesamt war die Story wirklich gut durchdacht und durchaus spannend zu lesen, doch was den Täter betrifft, da hatte ich den richtigen Riecher. Er war für mich also keine Überraschung mehr.
Am Ende bleibt offen, wie es im Privatleben von Tino weitergeht. Aber das werde ich bald wissen, denn „In weißer Stille“ liegt schon lesebereit hier. 🙂

Fazit:
Ein super Krimidebüt! Hat mir echt gut gefallen … ich freu mich auf den Rest der Reihe!

Bewertung:
4,5pfoten

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