Eine Villa zum Verlieben von Gabriella Engelmann – Meine Rezension …

Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. April 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426517108
ISBN-13: 978-3426517109
Autorin: Gabriella Engelmann

Die Geschichte:
Drei Frauen im Alter von Mitte bis Ende Dreißig stehen vor entscheidenden Änderungen in ihrem Leben: Stella ist eine erfolgreiche Innenarchitektin, die darunter leidet, dass sie nur die „Zweitfrau“ ihres Liebhabers ist, Leonie ist sehr frustriert von ihrem Job in einem Reisebüro und die Floristin Nina verliert ihren Arbeitsplatz. Jede von ihnen ist unglücklich und hat sehr viele Sorgen – und dann ziehen sie gemeinsam in eine alte Villa.
Sie werden im Lauf der Zeit zu richtigen Freundinnen. Gemeinsam meistern sie so manche Herausforderung und helfen sich gegenseitig aus schwierigen Situationen.

Meine Meinung:
Anfangs geht alles recht schnell: wir lernen die drei Frauen kennen, die teilweise sehr unterschiedlich sind. Dann ziehen sie auch schon gemeinsam in die alte Villa ein.
Nicht alle Charaktere wirkten sofort sympathisch auf mich, aber das änderte sich im Lauf des Buches. Stella nimmt zunächst ein wenig die Rolle der Außenseiterin ein, doch gesundheitliche Probleme zwingen sie bald, sich der Lebensweise ihrer Mitbewohnerinnen anzunähern. Jede von ihnen hat etwas andere Ziele und Träume im Leben, so weit war das Ganze recht realistisch.
Im Laufe der Geschichte fügt sich alles früher oder später nur allzu schön ineinander, was ein bisschen märchenhaft klingt, aber ein Wohlfühl-Entspannungsroman darf das! 😉 Da stört es auch nicht so besonders, dass vieles natürlich sehr vorhersehbar ist.
Die Story fand ich trotzdem recht fesselnd und interessant. Im letzten Drittel haben die Frauen es dann allerdings noch ein bisschen übertrieben mit ihrer Schwarzseherei, aber diese Szenen sollten für das letzte Quäntchen Dramatik vor dem großen Finale sorgen. Am Ende ging dann irgendwie alles fast ein bisschen zu schnell: plötzlich wendet sich alles Mögliche und dann kam der abrupte Schluss.
Doch das ist in diesem Fall nicht so tragisch, denn inzwischen ist „Apfelblütenzauber“ erschienen und dieses Buch erzählt die Geschichte von Leonie, Nina und Stella weiter.
Extrem positiv fand ich übrigens, dass keinerlei ausführliche Bettszenen enthalten waren, so was kann ich nämlich gar nicht leiden. 🙂
Trotzdem geht es natürlich um allerlei Liebesgeschichten und Verwicklungen, aber es wird niemals kitschig. Genau das richtige Maß von allem – und einfach schön beschrieben, auch was die Schauplätze betrifft.

Fazit:
Ein leichtes Wohlfühlbuch mit sympathischen Charakteren … hat mir gut gefallen!

Bewertung:
4pfoten

Wie es mit den drei Frauen weiter geht, kann man in diesem Buch lesen:

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