Die Buchspringer von Mechthild Gläser – Meine Rezension …

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Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Loewe (16. Februar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785574975
ISBN-13: 978-3785574973
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre
Autorin: Mechthild Gläser

Die Geschichte:
Die 15-jährige Amy flüchtet mit ihrer Mutter Alexis vor einigen Widrigkeiten in Bochum auf die schottische Heimatinsel ihrer Familie. Auf dem kleinen Eiland wohnen nicht viele Menschen und alle scheinen ein wenig seltsam zu sein. Noch komischer wird es allerdings, als Amy erfährt, dass sie eine ganz besondere Fähigkeit geerbt hat: sie kann in Bücher „springen“ und dort absolut live und wahrhaftig die Handlung erleben. Ihr Übungsbuch wird das „Dschungelbuch“, doch schnell merkt Amy, dass sie von dort auch andere Geschichten erreichen kann. Und so kommt es, dass sie mit dem berühmten „jungen Werther“ einige Abenteuer in verschiedenen Romanen erlebt. Bis dann plötzlich alles durcheinander gerät: ein Dieb ist unterwegs und stielt elementare Grundlagen aus diversen Geschichten, wie zum Beispiel das weiße Kaninchen von „Alice im Wunderland“. Nichts funktioniert mehr, die Literatur ist in Gefahr und Amy versucht sie zu retten!

Meine Meinung:
Zunächst hatte ich kleinere Schwierigkeiten mit dem Buch, da die Handlung irgendwie nicht ganz rund auf mich wirkte. Es war ein bisschen wie im Zeitraffer und vor allem Amy hinterfragte zu wenig die Geschehnisse, in die sie plötzlich hineingeraten ist. Das war mir ein klein wenig zu unrealistisch, aber bei einer so fantastischen Geschichte kann man das vielleicht auch nicht unbedingt erwarten.

Dann hatte ich mich langsam mit Amy und den anderen Figuren angefreundet und es sind wirklich viele Charaktere dabei, die man schnell ins Leserherz schließen kann. Amy wurde von ihren Mitschülern ganz böse gemobbt und man kann ihre Flucht aus Deutschland sehr gut nachvollziehen. Ihre Mutter Alexis wirkt recht geheimnisvoll und der erste Eindruck bestätigt sich dann auch bald.

Wenn man dann erst einmal mit Amy durch die Geschichten reist, möchte man das Buch kaum noch aus der Hand legen. Zahlreiche bekannte Figuren aus der Weltliteratur tauchen auf und neben all der Spannung, die sich schnell aufbaut, präsentiert sich die Story vor allem sehr humorvoll.
Das Ende hätte ich mir noch etwas ausführlicher gewünscht, es blieben doch viele Fragen offen, die ich mir während des Lesens gestellt hatte.

Ganz neu erschien mir die Idee des Buchspringens allerdings nicht, es erinnerte mich sehr an die Tintenwelt-Trilogie.
Für die Zielgruppe ab 12 Jahren ist es sicher bestens geeignet. Es geht auch mal sehr actionreich zur Sache, die Spannung hält sich lange auf einem hohen Level und die Gewaltszenen halten sich sehr in Grenzen.

Fazit:
Ein sehr fesselndes, fantastisches Buch mit liebenswürdigen Charakteren und einer gut durchdachten Story. Die Idee ist nicht ganz neu und am Anfang und Ende ging mir einiges zu schnell, trotzdem hat es mich bestens unterhalten!

Bewertung:
4pfoten

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