Mord ahoi! von Frida Mey – Meine Rezension …

Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (13. Februar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3746630541
ISBN-13: 978-3746630540

Die Autorin(nen):
Hinter FRIDA MEY verbergen sich Friedlind Lipsky und Ingeborg Struckmeyer, die ihre Figuren am liebsten gemeinsam um die Ecke bringen. Friedlind Lipsky arbeitet als Journalistin und lässt sich von den Abgründen ihres Umfelds zu ihren tödlichen Einfällen inspirieren. Ingeborg Struckmeyer lebt in München und sammelte ihre Mordserfahrung in Kurzgeschichten, die mehrfach ausgezeichnet wurden. Bei Aufbau Taschenbuch liegen ihre Romane “Manchmal muss es eben Mord sein. Ein Büro-Krimi”, “Radieschen von unten. Ein Bestatter-Krimi” und “Mord ahoi! Ein Kreuzfahrt-Krimi” vor. (Quelle: aufbau Verlag)

Die bisherigen Bücher der Reihe:

Die Geschichte:
Für alle, die die tolle Krimireihe noch nicht kennen: Hauptperson ist die selbständige Elfie Ruhland, die bei verschiedensten Unternehmen engagiert wird, um Arbeitsabläufe zu optimieren oder Unstimmigkeiten zu klären, z. B. in der Buchführung.
Elfie deckt bei ihren Arbeitseinsätzen aber nicht nur finanzielle Probleme auf, sondern vor allem zwischenmenschliche Widrigkeiten. Vorgesetzte, die ihre Mitarbeiter schlecht behandeln, sammeln bei ihr schnell genug Minuspunkte, um zu einem besonderen „Projekt“ zu werden … doch ich will nicht zu viel verraten. 🙂 Ihr solltet die nette, ältere Dame selbst kennen lernen.

Im dritten Teil der Reihe geht es auf große Kreuzfahrt. Elfie soll herausfinden, wieso eines der Schiffe so viel weniger Gewinne abwirft als die übrigen. Begleitet wird sie dabei von ihrer Freundin Alex und Mops Amadeus.
An Bord wird es schnell spannend: ein Crewmitglied wird vermisst, nachts geht es heiß her – und Elfie hat außerdem schon wieder einen Kandidat für ein neues „Projekt“ entdeckt …

Meine Meinung:
Diese Krimireihe mag ich sehr gerne, denn es steckt eine ordentliche Portion Humor drin. Außerdem kann sie mit sympathischen Charakteren punkten, allen voran natürlich Elfie, die rüstige Fast-Mittsechzigerin mit ihrem eigentlich längst verstorbenen Verlobten.
Herrlich schrullig und voller Tatendrang stürzt sich Elfie immer wieder auf neue Projekte, die für so manche unliebsame Mitmenschen nicht selten tödlich enden.

Die Autorin(nen) verstehen es, den Leser zu fesseln und die Geschichte richtig lebendig wirken zu lassen. Langeweile kommt niemals auf, während wir mal mit Elfie und mal mit Alex an Bord herumschnüffeln … apropos Schnüffeln:
Für mich als Hundenarr war dieses Buch besonders toll, denn viele Vierbeiner spielen eine Rolle. Natürlich allen voran der etwas übergewichtige Mops Amadeus, der immer wieder für ein Schmunzeln sorgt. Wirklich eine traumhafte Vorstellung: ein Kreuzfahrtschiff mit so viel Luxus nur für die Vierbeiner inkl. personalisiertem Napf, Schwimmweste, etc.

Wie bei fast allen humorvollen Krimis wirkt das Gesamtszenario nicht so richtig bedrohlich. Es kommt zwar durchaus Spannung auf, aber man muss keine Angst um seine Nerven haben. Auch von allzu blutigen Szenen bleibt man verschont, so dass man das Buch auch getrost Lesern empfehlen kann, die etwas zartbesaiteter sind.

Die Story fand ich sehr gut durchdacht und mit einigen Überraschungen und Wendungen unterhält sie bestens bis zur letzten Seite! Freu mich jetzt schon auf Nachschub!

Fazit:
Liebenswürdige Charaktere und eine fesselnde Story, dazu noch ein bisschen Kreuzfahrt-Urlaubsfeeling … ein tolles Buch! Freu mich schon auf den nächsten Teil der Reihe!

Bewertung:
5pfoten

2 Gedanken zu „Mord ahoi! von Frida Mey – Meine Rezension …

  1. Hallo,

    ich liebe diese Serie. Schade, dass inzwischen nur noch Friedlind Lipsky schreibt, aber glücklicherweise ist auch dieses 3. Buch der Serie hervorragend gelungen.

    LG,
    Heidi, die Cappuccino-Mama

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