LINKSTRÄGER von Tim Boltz – Meine Rezension …

Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (17. Juni 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442479398
ISBN-13: 978-3442479399
Autor: Tim Boltz

Die gesamte „Robert Süßemilch“-Trilogie:

Die Geschichte:
Die beiden vorherigen Bücher mit Robert Süßemilch kenne ich zwar nicht, aber das ist zum Verständnis des dritten Teiles auch nicht nötig.

Mit den Protagonisten Robert und Jana konnte ich mich auch so recht schnell anfreunden, wobei Jana mir zunächst doch etwas auf die Nerven ging, aber das kann man wohl mit „den Hormonen“ begründen. 🙂
Jana ist nämlich gerade hochschwanger und hält Robert mit ihren Wünschen ganz schön auf Trab. Ob nächtliche Essensgelüste oder die Teilnahme an einer etwas fragwürdigen „Schwangerschaftsbegleitung“: er stellt sich tapfer allen Herausforderungen. Als dann auch noch Janas Cousine Nora mit ihrem Verlobten Falco auftaucht, die sie seit Kindertagen in allem nachahmt (und natürlich auch hochschwanger ist), spitzt sich die Situation allerdings gefährlich zu.
Jana schmiedet einen seltsamen Plan: sie hat gerüchteweise von Falcos Homosexualität gehört und vermutet, dass hinter der baldigen Hochzeit nur eine Scheinehe steckt. Das will sie unbedingt aufdecken – und ausgerechnet Robert soll ihr die nötigen Beweise dafür liefern.

Meine Meinung:
Wenn man mal einfach nur gut unterhalten werden und die Lachmuskeln wieder etwas trainieren möchte, dann ist dieses Buch eine sehr gute Wahl!

Robert ist ein sympathischer Kerl, dem man so viel Pech absolut nicht wünscht. Aber er hechtet eben nun mal gerne mit viel Anlauf in jedes Fettnäpfchen, nur ein bisschen „reintreten“ reicht ihm nicht. 🙂
Jana und ihre ganze Verwandtschaft, die hier auch eine große Rolle spielt, kommen auch ganz nett rüber. Manche sind zwar echt anstrengend und „besonders“, aber trotzdem irgendwie liebenswürdig.

Natürlich werden hier auch mal ältere Witze aus der Klamaukkiste gekramt, aber insgesamt waren auch einige echte Brüller dabei, so dass ich beim Lesen immer wieder laut lachen musste. Das schaffen wirklich wenige Bücher und ich bin sehr begeistert. Es ist alles dabei von schönstem Wortwitz, Dialekt und seltsamen Namen über vorauszusehende Missverständnis-Gags bis hin zu echten Fremdschämorgien, weil sich Robert mal wieder so richtig zum Deppen macht.

Die Story ist bestens und hat ein Happy End, das fast schon einen Tick zu gut war. Mich haben die Schwänze und Gurken (Insiderwitz … lest das Buch!) super unterhalten und ich empfehle das Buch gern weiter!

Fazit:
Beste Comedyunterhaltung mit vielen Lachern – besser nicht in der Öffentlichkeit lesen, das könnte zu komischen Blicken führen!

Bewertung:
4pfoten

2 Gedanken zu „LINKSTRÄGER von Tim Boltz – Meine Rezension …

  1. Ich finde den Tim Boltz ganz und gar unerträglich!
    Nach ‚Weichei‘ habe ich ihm mit ‚Linksträger‘ nochmal eine Chance gegeben und du hast Recht: Man sollte das Buch nicht in der Öffentlichkeit lesen.
    Ich habe mich immer wieder gefragt, wieso seine Freundin, die ja recht nett, hübsch und intelligent sein muss, bei einem solchen Deppen bleibt.
    LG
    Sabienes

    • Für solche Bücher muss ich auch immer in der richtigen Stimmung sein. Mit „Linksträger“ hab ich vor einigen Wochen schon angefangen, aber da hat es mir gar nicht gefallen.
      Jetzt hab ich es nochmal in die Hand genommen und dann hat es plötzlich gleich geklappt und ich hab es in einem Schwung zu Ende gelesen. 😀

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