DIE SUPER-VEGAN-DIÄT von Klaus Oberbeil – Meine Rezension …

Broschiert: 144 Seiten
Verlag: Südwest Verlag (15. Dezember 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3517093181
ISBN-13: 978-3517093185
Autor: Klaus Oberbeil

Die Beschreibung auf der Buchrückseite:
Wer vegan abnehmen will, muss wissen, welche Lebensmittel als „Carbo-Bremse“ den Fettabbau verhindern und den Stoffwechsel drosseln. Klaus Oberbeil macht sich die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zunutze und lüftet das Super-Vegan-Geheimnis:
Weglassen, was dick macht und nur essen, was ein natürlicher Fatburner ist. Und das mit ganz viel Genuss und ganz ohne Mangelerscheinungen, denn in der Super-Vegan-Ernährung sind alle wichtigen Nähr- und Biostoffe enthalten.

Meine Meinung:
Nach dem kleinen Selbsttest, der gleich vorne im Umschlag abgedruckt ist, gehöre ich zwar nicht unbedingt zu den Menschen, die die „Super-Vegan-Diät“ dringend benötigen, aber interessant fand ich das Buch trotzdem.

Aufgeteilt ist es ganz sinnvoll in vier Bereiche:
1. Das Geheimnis der Super-Vegan-Diät
2. Die Super-Vegan-Diät
3. Schlank werden und bleiben: was man sonst noch tun kann
4. Die Heilkraft veganer Ernährung

Im ersten Teil erklärt der Autor grundsätzliche Dinge, die man wissen sollte, wenn man verstehen will, wie unser Körper Nahrung verarbeitet. Er zählt außerdem beispielsweise wichtige Nährstoffe auf und jeweils einige Nahrungsmittel, in denen diese vorhanden sind. Das alles ergänzt er um die eigentlich interessanten Informationen, die man zur aktiven Gewichtsabnahme benötigt. Denn die vegane Ernährung führt ja nicht zwangsläufig zu einem großen Diäterfolg, dazu muss man auch wissen, welche Nahrungsmittel den Fettabbau behindern.

Nach dieser theoretischen Einführung und der Vorstellung einiger wertvoller Lebensmittel folgt Teil 2 des Buches: der Rezeptteil für eine 7-Tage-Diät, jeweils mit Frühstück, Mittag- und Abendessen für 2 Personen.
Von diesen Rezepten war ich persönlich leider sehr enttäuscht, hier hätte ich mir doch deutlich mehr Auswahl gewünscht.
Vorteilhaft:
– es werden fast nur haushaltsübliche Zutaten verwendet, für die man nicht erst in den Bioladen oder das Reformhaus gehen muss
– die Rezepte sind nicht aufwändig und schnell nachzukochen
Nicht so toll:
– es werden z. B. auch Fertig-Tofu-Würstchen verwendet
– zum Abendessen soll es manchmal Süßspeisen geben, was für mich persönlich gar nicht geht
– manches wirkt etwas lieblos, wie Grünkernfrikadellen ohne jegliche Beilage
Auf Kalorienangaben wird übrigens gänzlich verzichtet, aber Kalorienzählen ist bei gesunder Ernährung ja auch nicht so wichtig.

In Teil 3 geht es um allgemeine Vorteile veganer Ernährung und wie man sich im Alltag gesundheitsbewusster verhalten kann. Der Autor erklärt, warum andere Diäten nicht wirkungsvoll sind und wo diverse Fettfallen lauern.
Für mich enthielt dieser Abschnitt nicht viel Neues. Wer sich allerdings bisher noch nicht mit vegetarischer oder veganer Ernährung befasst hat, wird so allerhand Interessantes entdecken können.

Abschließend geht es im letzten Teil des Buches um die gesundheitsfördernde Wirkung veganer Ernährung. Auch hier werden noch einmal konkrete Beispiele genannt: welche Lebensmittel wirken zum Beispiel blutverdünnend, entgiftend, entwässernd oder gar beruhigend.

Fazit:
Besonders für Vegan-Starter bietet dieses Buch viele interessante Informationen, vor allem auch über die gesundheitsfördernde Wirkung. Mir fehlte bei den ausgewählten Lebensmitteln und vor allem im Rezeptteil leider die Vielfalt. Für eine Kurzzeitdiät mag es hilfreich sein, auf Dauer fehlen aber doch viele Zutaten, die veganes Essen wirklich lecker machen.

Bewertung:
3,5pfoten

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