MORD IM HERBST von Henning Mankell – Meine Rezension …

Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
Verlag: Paul Zsolnay Verlag; Auflage: 11 (4. November 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3552056424
ISBN-13: 978-3552056428
Autor: Henning Mankell

Die Geschichte:
Kommissar Kurt Wallander besichtigt ein altes Haus, das er vielleicht kaufen möchte. Dabei stolpert er im Garten über eine skelettierte Hand. Schnell wird klar, dass es sich höchstwahrscheinlich um ein Mordopfer handelt, das dort schon seit mindestens fünfzig Jahren begraben liegt. Kurt und seine Kollegen machen sich auf eine schwierige Spurensuche, die für ihn am Ende noch sehr gefährlich endet.

Meine Meinung:
Bisher habe ich die Wallander-Reihe hauptsächlich als Verfilmungen genossen. Ich mag die ruhige Stimmung und die trotzdem meistens sehr spannenden Fälle, die Kurt und seine Kollegen zu lösen haben.
Auch hier in Buchform kommt diese ruhige Atmosphäre sehr gut rüber, auch die allgemein etwas getrübte Herbstlaune ist oft spürbar.

Kurt Wallander ist ein sehr guter Polizist, aber privat ist er eher unzufrieden. Er lebt zusammen mit seiner Tochter in einer Stadtwohnung, aber viel lieber möchte er aufs Land ziehen in ein eigenes Häuschen mit Hund. Ob er seinen Traum wohl bald verwirklichen kann? Man wünscht es ihm jedenfalls von Herzen, denn er wirkt sehr sympathisch – und leider auch sehr deprimiert. Auch von seinen Kollegen kann man sich ein ganz gutes Bild machen, denn Henning Mankell beschrieb seine Figuren immer sehr lebendig und authentisch.

Der Fall, den sie in dieser eher kurzen Geschichte zu lösen haben, führt zurück bis in die Zeit des Zweiten Weltkrieges. Es war sehr unterhaltsam, die Ermittlungen zu verfolgen und die Auflösung fand ich auch sehr gelungen.

Verfilmt wurde dieser Krimi übrigens im Jahr 2012 mit Kenneth Branagh. Das Buch ist der 10. Teil der „Wallander“-Reihe.

Fazit:
Ein eher ruhiger, aber fesselnder Ermittlerkrimi, bei dem ein altes Geheimnis aufgedeckt wird.

Bewertung:
4,5pfoten

Bei Daggis Buch-Challenge hake ich hiermit Punkt 20 ab.

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