DREI KLEINE WORTE von Petra Röder – Meine Rezension …

Taschenbuch: 262 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (20. Januar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1507628943
ISBN-13: 978-1507628942
Autorin: Petra Röder

Die „Kleine Worte“-Reihe:

Die Geschichte:
Olivia Bennett hat zunehmend die Nase voll von ihrem oberflächlichen Luxusleben, das sie als Tochter eines reichen Vaters in New York führt. Sie sehnt sich nach Normalität und mehr Herzenswärme, so wie sie es in ihrer Kindheit erleben durfte – bevor die Familie über so viel Geld verfügte. Sie fliegt nach London zu ihrer Tante, bei der sie ein Jahr ohne besonderen Luxus verbringen will. Außerdem soll die Reise ihr helfen, eine belastende Ex-Beziehung zu vergessen.
Begleitet wird Liv von ihrer besten Freundin Claudia, die ebenfalls eine Tochter aus reichem Hause ist. Diese ist allerdings wenig begeistert von Livs neuem Sparkurs, dafür umso angetaner von Ewan, den sie in London kennenlernt.
Olivia kann sich nach der letzten Enttäuschung nicht so schnell auf einen Mann einlassen. Und derjenige, für den ihr Herz schlägt, verhält sich sowieso höchst seltsam.
Doch das soll nicht Olivias einziges Problem bleiben, denn London scheint ihr zunächst nicht wirklich Glück zu bringen …

Meine Meinung:
Das Buch ist wirklich wunderschön anzusehen, dafür schon einmal ein Kompliment an die Autorin, die auch für die Gestaltung verantwortlich war.
Wenn man die Beiträge hier etwas verfolgt, dann weiß man schon, dass Liebesromane nicht unbedingt zu meiner meistgelesenen Lektüre zählen. Aber zwischendurch lese ich gerne auch mal etwas anderes als Krimi, Thriller oder Fantasy.

Zunächst möchte ich den flüssigen, schön zu lesenden Schreibstil von Petra Röder loben. Die große Schrift fand ich zusätzlich sehr angenehm. So fliegen die Seiten nur so dahin.
Ihre Charaktere werden zwar jetzt nicht bis ins Detail ausgearbeitet, aber doch so gut beschrieben, dass man sich ein gutes Bild von ihnen machen kann. So richtig ans Herz ist mir aber trotzdem keiner der Protagonisten gewachsen, irgendwie fehlten mir dazu noch einige Emotionen. Viele Verhaltensweisen waren auch sehr klischeehaft und wenig sympathisch.

Die Story war für mich sehr vorhersehbar und wenig spannend oder gar überraschend. Die Liebesgeschichte, die mit einem üblichen Hin und Her der Gefühle und mit einigem gegenseitigen Rumgezicke begann, stellte da auch keine Ausnahme dar.
Erfrischend fand ich die Freundschaft zwischen Olivia und Claudia, denn diese beiden sagen sich doch immer recht deutlich ihre Meinung. Das war ein kleiner Lichtblick in der Geschichte.
Kurz vor Schluss folgten dann noch einige sexuelle Überinformationen, auf die ich auch gut hätte verzichten können. Das wird wohl einfach doch nicht mein bevorzugtes Genre, so leid es mir für die Autorin auch tut.

Da das Ganze als Zweiteiler angelegt ist, endet das Buch recht abrupt. Für mich war es leider sowieso nicht wirklich das Richtige, so dass ich auch gut damit leben kann, nicht zu erfahren, wie es mit Liv & Co. weitergeht.

Fazit:
Leider nicht mein Genre und die Geschichte war mir viel zu vorhersehbar. Fans von Liebesromanen sollten sich aber nicht abhalten lassen, ist schließlich alles Geschmackssache!

Bewertung:
3pfoten

Bei Daggis Buch-Challenge hake ich hiermit Punkt 16 ab.

3 Gedanken zu „DREI KLEINE WORTE von Petra Röder – Meine Rezension …

  1. Guten Morgen,
    schade, dass dir das Buch nicht gefallen hat. Aber ich kann deine Begründung gut nachvollziehen. Falls du Petra nochmal eine Chance geben willst, dann ist die Megan Bakerville Reihe vielleicht eher etwas für dich. Da geht es auch ein bisschen spannend zu.
    LG
    Yvonne

  2. Pingback: Daggis Buch Challenge 2016 – Jahresauswertung und Verlosung | Daggis Welt – rund um Bücher, Kaiserslautern und die Welt

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