Unlucky 13 von James Patterson und Maxine Paetro – Rezension

Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Century (13. März 2014)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 178089032X
ISBN-13: 978-1780890326

Über den Autor James Patterson:
James Patterson sagt von sich selbst: „Ich bin schnell. Ich bin ein Ja-Nein-Typ, ich hasse Vielleichts.“ Und er ist tatsächlich so schnell, dass er an mehreren Romanen gleichzeitig arbeitet und pro Jahr mitunter fünf Titel auf Platz 1 der Bestsellerlisten landet. Begonnen hat seine Karriere, als er mit 27 Jahren den „Edgar Allan Poe Award“ für seinen ersten Roman „Die Toten wissen gar nichts“ bekam. Seitdem arbeitet er pausenlos an den Thrillern der „Alex-Cross“-Reihe oder schreibt über Detektiv Lindsay Boxer und den „Women’s Murder Club“. Hinzu kommen weitere Romane sowie Sach- und Kinderbücher. Patterson hat Englische Literatur studiert und war einige Jahre Chef einer Werbeagentur. Heute lebt er mit seiner Familie in Palm Beach City, Florida.
(Quelle: Amazon.de)

Die Geschichte:
„Unlucky 13“ ist – wie der Titel bereits impliziert – bereits der 13. Teil der Reihe über den „Women´s Murder Club“. Für mich war es das erste Buch über die Polizistin Lindsay Boxer und ihre drei Freundinnen Yuki (Staatsanwältin), Cindy (Reporterin) und Claire (Pathologin).
Man kann die Bücher sehr gut einzeln lesen, aber die Handlung bezieht sich teilweise natürlich auch auf zurückliegende Fälle, weshalb man den vollen Lesegenuss wahrscheinlich nur erreicht, wenn man die Reihenfolge einhält – wie bei allen Buchreihen.

In „Unlucky 13“ passiert einiges, es gibt praktisch drei Haupthandlungsstränge:
Lindsay und ihr Kollege Rich werden zu einem vermeintlichen Verkehrsunfall gerufen. Schnell stellt sich heraus, dass die beiden toten Insassen nicht Opfer des Crashs wurden, sondern ihre Körper sind vielmehr von innen heraus explodiert. Die Ermittler haben so etwas noch nie gesehen und sind erst einmal ratlos. Im Laufe der Nachforschungen stoßen sie auf eine Burger-Kette, in der die beiden Toten ihre letzte Mahlzeit zu sich genommen hatten. Steckten Bomben in den Bürgern und wie soll das funktionieren?
Während Lindsay damit beschäftigt ist, den Bomben-Attentäter zu finden, schleicht sich eine andere Gefahr langsam und unerkannt in ihr Leben: Mackie Morales, die in einem der vorhergehenden Bücher eine bedeutende Rolle spielte. Sie will den Tod ihres Freundes, eines irren Serienmördes, rächen und hat es auf Lindsay abgesehen.
Und dann wäre da noch Yuki, die glückliche frisch verheiratete Freundin von Lindsay. Sie und ihr Mann Brady genießen eine Honeymoon-Kreuzfahrt, die zum Horrortrip mutiert: Piraten überfallen das Luxusschiff.

Meine Meinung:
Die drei Haupthandlungsstränge – in Kombination mit sehr kurzen Kapiteln – sorgen dafür, dass an keiner Stelle Länge entstehen und es meistens spannend bleibt. Der Schreibstil ist super, mir hat der gut platzierte schwarze Humor sehr gut gefallen.
Mit den Charakteren konnte ich mich sehr schnell anfreunden, auch wenn ich die Vorgängerbände nicht kenne. Lindsay ist eine toughe, aber (vielleicht durch ihr Baby) auch eine verletzliche Frau, die sehr realistisch wirkt. Auch ihre Freundinnen, die zusammen mit ihr den „Women´s Murder Club“ bilden, waren mir durchwegs sympathisch.
Die Story ist gut durchdacht und könnte durchaus im Bereich des Möglichen liegen. Ein weiterer guter Grund, um sich vegetarisch zu ernähren: Hamburger sind explosiv! 🙂
Auch der Überfall auf das Kreuzfahrtschiff wird spannend und actionreich erzählt. Man kann sich alles bildlich vorstellen.
Was mir auch sehr gut gefallen hat: das Privatleben und die Emotionen der Protagonisten nehmen auch viel Raum ein in dieser Geschichte. Es geht nicht nur um die Ermittlungen.
Am Ende bleibt zwar leider noch manches offen, aber das ist bei einer Bücherreihe verzeihlich, denn schließlich sollen die Leser ja Lust auf den nächsten Teil haben!

Fazit:
Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und ich habe mich beim Lesen an keiner Stelle gelangweilt. Nach „Unlucky 13“ möchte ich gerne noch mehr von Lindsay und ihren Freundinnen lesen!

Bei Daggis Buch-Challenge 2014 hake ich hiermit Punkt 38 ab.

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