WEISSES LICHT von MARINA HEIB – Meine Rezension …

Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 2 (September 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492271243
ISBN-13: 978-3492271240
Autorin: Marina Heib
Teil 1 der bisher 5-teiligen „Christian Beyer“-Reihe
2012 neu erschienen unter dem Titel „Der Bestatter“

Meine Meinung:
Dieser Krimi hat es wirklich in sich und ist nichts für schwache Nerven, denn es geht um Kinderhandel und Pädophilie. In drastischen Worten erzählt uns die Autorin eine sehr fesselnde Geschichte, die unter die Haut geht.
Ihr Schreibstil ist wunderbar zu lesen, nur anfangs kamen mir ein paar Formulierungen etwas übertrieben vor, aber das legte sich mit der Zeit.
Die Charaktere werden gut beschrieben und ich mochte das Ermittlerteam rund um Christian Beyer sehr gerne. Es sind durchwegs lebendige Figuren, die sehr facettenreich und realistisch wirken. Menschliche Schwächen und Emotionen geben vielen Szenen zusätzlich ein hohes Maß an Authentizität.
Leider ist die ganze Story viel zu vorstellbar und die Thematik ist schwer verdaulich. Marina Heib schont ihre Leser auch nicht, sie prangert den organisierten Missbrauch von Kindern an und bedient sich dafür eines konkreten Beispiels, bei dem sie die Spätfolgen eindrucksvoll aufzeigt.
Sehr viel Raum nimmt dabei die psychologische Komponente ein, die gleich durch zwei sympathische Protagonisten beleuchtet wird: der Profiler Pete und die Psychologin Anna unterstützen das Sonderermittlungsteam.

Der Krimi, der stellenweise eher wie ein Thriller wirkte, hat mich bestens unterhalten. Durchgehend fesselnd und spannend, aber nichts für schwache Gemüter. Die Reihe werde ich auf jeden Fall weiter verfolgen, denn das Ermittlerteam ist mir schon ans Herz gewachsen.

Bewertung:

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