Buchtipp mit Autorenvorstellung und Gewinnspiel!

Das Buch „Der Spatz in der Hand – ist die Taube…“ habe ich ja bereits gelesen, für empfehlenswert befunden und HIER rezensiert.
Auch viele andere Leser zeigten sich sehr begeistert: bei NEOBOOKS oder amazon findet ihr weitere positive Feedbacks.

Heute habe ich die Ehre, euch die Autorin Hanna-Laura Noack etwas genauer vorzustellen. Sie hat mir freundlicherweise einige Fragen beantwortet.

hanna-laura

Bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete, ist Hanna-Laura Noack viel in der Welt herumgekommen und spricht vier Sprachen. Nach einer Hotelfachlehre studierte sie in Paris, Berlin und Bonn, arbeitete im Ausland nacheinander an einer britischen, pakistanischen und iranischen Botschaft als Privatsekretärin und Dolmetscherin von zwei Botschaftern und später viele Jahre als Psychotherapeutin.
In Köln leitete sie ein Berufsverbandsfachteam für Diplom-Psychologen, führte von ihr entwickelte Trainingsseminare bei WDR, NDR und dem Kabelfunk Dortmund durch und trat vielfach als Expertin in Funk und Fernsehen auf (WDR, VOX, RTL).
Sie lebt und arbeitet in der Nähe von Köln und in der Bretagne.

Weitere Informationen unter www.Hanna-Laura-Noack.de und Facebook: Hanna Laura Noack
Für Lesungsanfragen kontaktiert bitte die Autorin per email: hanna(at)sheherezad.de


Aber nun zum Interview:

Hast du als Kind schon viel gelesen und wenn ja: an welches Buch denkst du heute noch gern zurück?

Über diese ersten Eindrücke berichte ich auch auf meiner Homepage.
Ja, ich habe schon als Kind sehr viel gelesen. Es begann mit einem Lieblingsbuch, das ich über mehrere Jahre hinweg in jeweils neuen Ausgaben geschenkt bekam, dem „Auerbachs-Kinderkalender“. Altersentsprechend, mehrfach und gern las ich parallel die damals gängigen Kinderbücher wie „Heidi“ oder „Tom Sawyer“, „Huckleberry Finn“ und holte mir einmal wöchentlich Bücher aus der Kinderabteilung der Leihbücherei der Stadt, in der ich damals lebte.

 

Du hast ja bereits vieles erlebt, nicht nur beruflich… Gibt es eine Entscheidung oder ein Ereignis, das du als Höhepunkt oder besonders richtungsweisend in deinem Leben empfindest?

Richtungsweisend und prägend waren zunächst sicherlich meine Tätigkeiten an verschiedenen Botschaften im Ausland, später die Erfahrung meiner Reise nach Japan und die Begegnung mit Atombombenüberlebenden. Als beruflichen Höhepunkt empfand ich nicht meine TV-Auftritte, sondern meine Tätigkeit als Trainerin beim WDR, NDR und dem Kabelfunk Dortmund.

 

Vermisst du etwas aus deinen früheren Berufstätigkeiten oder bist du als Autorin rundherum glücklich?

Das sind zwei Fragen auf einmal. 🙂
Nein, ich vermisse nichts, aber als Autorin rundherum glücklich bin ich lediglich beim Schreiben der ersten Version und bei Lesungen. Beides vermittelt mir Glücksgefühle. Korrekturen und Vermarktung sind nicht mein Ding.

 

Was wünschst du dir für deine schriftstellerische Zukunft?

Oh, es wäre schon schön, ein paar mehr Leser zu finden bzw. positive Rückmeldungen in jedweder Form von Buchhändlern, Lesern und vielleicht auch der Presse. Als mir die Mayersche Buchhandlung ein Jahr nach meiner ersten Lesung dort von sich aus eine zweite anbot, empfand ich das als ein Kompliment.

 

Im letzten Jahr erschien ja bereits dein sehr erfolgreicher Roman „Strom des Himmels“ und nun dürfen wir uns über „Der Spatz in der Hand – ist die Taube…“ freuen. Arbeitest du bereits an einem neuen Buch?

Zwei meiner Romane sind nun heraus gekommen, ein drittes und viertes habe ich bereits begonnen.

 

Was bedeutet dir Authentizität beim Schreiben?

Das hängt davon ab, ob ich gerade etwas schreiben will, das aus einer Sekundärquellenrecherche stammt oder ob ich gerade einen emotionalen Sachverhalt kreiere.
In ersterem Fall bemühe ich mich um vergleichbare Bilder und ähnlich sachlichen Stil.
Konzentriere ich mich dagegen auf etwas, das ich selbst oder ein von mir erfundener Protagonist sinnlich erlebt oder erleidet, versuche ich mich in die Situation zu vertiefen und beschreibe sie so, wie ich mir meine Empfindungen in einer solchen Situation vorstelle. Das verstehe ich unter Authentizität.
Ich selbst erfahre sie beim Schreiben als einen Zustand der Erregung, die meinem Körper durchfährt. Es sind vergleichbar intensive Erlebnisse wie in einer tatsächlich ähnlichen Situation, die sich oft sogar noch beim späteren Nachlesen einstellen können.

 

Gibt es ein Genre, um das du einen großen Bogen machst – egal ob als Leserin oder als Autorin?

Nun, ein großer Bogen, das bezieht sich auf etwas Extremes, also etwas, das für mich überhaupt nicht infrage kommt. Das wären dann Horror- oder detailliert beschriebene, grausame Mordgeschichten.
Ich arbeitete früher einmal in der Diagnostischen Abteilung der Bonner Universität und wirkte dort an der Erstellung von Mordgutachten mit. Einmal untersuchte ich z.B. zu diesem Zweck einen Mörder und befand mich im Gefängnis allein mit diesem in einem Raum. Das habe ich wie selbstverständlich erlebt, doch hat es mich in Bezug auf solche Taten weder abgehärtet noch besonders neugierig auf weitere Fälle gemacht.
Damals setzte ich meinen Akzent auf die Frage nach, und dem Nachweis der Schuldfähigkeit, des Zustandekommens und der Hintergründe solcher Taten. Anderes interessiert mich dabei nicht.
Viele gleich gestrickte Krimis langweilen mich. Auch Sci-Fi und historische Romane sind nicht mein Genre, ersteres lese ich gar nicht, das Zweite sehr selten. Geschichte bevorzuge ich als Dokumentation, wissenschaftlich und historisch möglichst korrekt und differenziert beschrieben, und beispielhaft am belegten Schicksal historischer Personen festgemacht, aber nicht romanhaft verbrämt.

 

Als Hundenarr muss ich das abschließend noch fragen: Was bedeuten dir Tiere? Du hast ja selbst auch einen Hund.

Ich liebe meinen Windhund sehr, versuche aber, ihm ein möglichst hundgerechtes Leben zu ermöglichen, ohne Firlefanz, nenne ihn oft sogar liebevoll „Köter“. 🙂

 

Ganz lieben Dank, Hanna-Laura, für diese ehrlichen und interessanten Antworten!

Bin schon sehr gespannt auf dein nächstes Buch und darauf, in welche Richtung es gehen wird. „Der Strom des Himmels“ und „Der Spatz in der Hand – ist die Taube…“ sind ja sehr unterschiedliche Werke.

 


 

Damit ihr euch nun eine eigene Meinung bilden könnt, darf ich freundlicherweise zwei Taschenbücher von „Der Spatz in der Hand – ist die Taube…“ verlosen!
Ganz nett wäre es, wenn die glücklichen Gewinner nach dem Lesen ihre Meinung mitteilen würden. Hanna-Laura erwähnte es ja bereits im Interview: über Rückmeldungen freut sie sich sehr!

Zur Teilnahme schickt bitte einfach eine Mail an angi(at)beastybabe.de und schreibt in den Betreff die Lösung (a, b oder c) auf folgende Frage:

Welches Buch hat Hanna-Laura als Kind unter anderem gerne gelesen?

a, „Harry Potter“
b, „Heidi“
c, „Die drei ???“

Gerne könnt ihr auch gleich vorsorglich eure Anschrift angeben, aber ich frage im Gewinnfall natürlich auch danach! 🙂

Einsendeschluss ist der 22.08.2014.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Jeder ab 18 Jahren darf einmalig teilnehmen.
Die Bücher versende ich nur innerhalb Deutschlands und für den Versand kann ich natürlich keine Haftung übernehmen.
Viel Glück!

6 Gedanken zu „Buchtipp mit Autorenvorstellung und Gewinnspiel!

  1. Hallo.

    wieder mal eine tolle Autorenvorstellung. Ich bin ja immer neugierig, und lerne gerne neue Autoren kennen.
    Habe dir eine mail mit der Lösung geschickt. Das Buch würde ich sehr gerne lesen.

    Wünsche dir einen tollen Wochenstart.
    LG Sonja

  2. Ich habe bereits eine E-Mail geschickt. Ich wurde auf LB auf Deinen Blog aufmerksam und das Buch hat mich sofort angesprochen. Der Eiffelturm winkte eben mal mir zu und ich, als Französin, konnte nicht wiederstehen. Gern schreibe ich anschließend eine Rezesion und poste sie auf mehrere Portals. Bonne chance!!!

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