Vogelfrei von Felicitas Gruber – Meine Rezension …

Taschenbuch: 304 Seiten
Verlag: Diana Verlag (11. August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453357930
ISBN-13: 978-3453357938
Preis: 8,99 EUR

Über die Reihe:
Die „Kalte Sofie“ ermittelte erstmals in dem gleichnamigen Buch, der dritte Teil wird den Titel „Blaues Blut“ tragen und erscheint voraussichtlich im Jahr 2015.

Über die Autorin(nen):
Felicitas Gruber ist das Pseudonym der Autorinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch. Zusammen schrieben sie die Kriminalromane „Die kalte Sofie“ und „Vogelfrei“, in denen die beliebte Rechtsmedizinerin Sofie Rosenhuth ermittelt. Brigitte Riebe ist promovierte Historikerin und begeistert mit historischen Romanen seit vielen Jahren ihre zahlreichen Leserinnen und Leser. Gesine Hirsch ist Kunsthistorikerin und arbeitet als Producerin und Drehbuchautorin. Die erfolgreiche Serie „Dahoam is Dahoam“ hat sie fürs Bayerische Fernsehen mitentwickelt. Beide Autorinnen leben in München.

Der Klappentext:
Der Herbst hält Einzug in München und bringt mit kräftigen Böen gleich drei Leichen auf Dr. Sofie Rosenhuths Seziertisch: einen Selbstmörder, eine Frau mit Glasfeile im Brustkorb und einen Priester, der vom Kirchturm in den Tod gestürzt ist. Die Rechtsmedizinerin glaubt, eine Verbindung zwischen den Fällen zu erkennen, doch ihr Ex, Hauptkommissar Joe, schaltet zunächst auf stur. Und da Joe sein Madl immer noch liebt, aber leider nur selten auf Sofie hört, muss sie Kopf und Kragen riskieren, damit bei der Polizei was vorwärtsgeht …

Meine Meinung:
Da ich leider „Die Kalte Sofie“, also den ersten Teil der Reihe noch nicht kannte, waren mir die Charaktere zunächst noch unbekannt. Doch das ändert sich ganz schnell und ich hatte auch an keiner Stelle das unangenehme Gefühl von Wissenslücken. Trotzdem werde ich das Vorgängerbuch auf jeden Fall noch lesen, schon allein um die Wartezeit auf Band 3 zu überstehen! 🙂

Dr. Sofie Rosenhuth ist eine sehr sympathische Protagonistin, mit der ich mich bestens identifizieren kann: nur allzu gern gibt sie sich dem berühmten inneren Schweinehund geschlagen, reagiert manchmal etwas überemotional, ist zuweilen ein bisschen inkonsequent und lässt sich erfolgreich von Bauchgefühlen leiten.
Eine intelligente Frau, die richtig nett und authentisch wirkt.
Auch die männliche Hauptperson, Kommissar Joe Federer, ist ein sympathischer Kerl, für den ich mich schnell begeistern konnte.

Früher waren Sofie und Joe mal ein Ehepaar, aber in „Vogelfrei“ sind sie leider geschieden und lassen uns an ihrer Gefühlsachterbahnfahrt teilhaben, die manchmal an Spannung dem Kriminalfall Konkurrenz macht.
Der erste Tote in diesem Buch wird zunächst für einen Selbstmörder gehalten, doch dann stellt sich schnell heraus, dass doch jemand nachgeholfen hat. Es folgen weitere Leichen und so langsam kristallisieren sich Zusammenhänge heraus.
Man kann als Leser immer prima miträtseln und auch am Ende bleiben noch einige Details offen, über die man sich Gedanken machen kann.

Einer meiner Lieblingscharaktere ist auf jeden Fall der süße „Murmel“ … der Kleine sorgt fast für so viele überraschende Wendungen wie die Auflösung des Kriminalfalls. 🙂
Aber auch die anderen „Nebendarsteller“ sind alles andere als blasses Beiwerk: alle Figuren wirken lebendig und tragen ihren Teil bei zu dieser wunderbaren Geschichte!

Natürlich stecken in diesem Buch auch eine große Portion Lokalkolorit, Humor, Emotionen und (gut lesbarer) Dialekt. Einfach eine sehr gelungene Gesamtkomposition, die mich allerbestens unterhalten hat!

Bewertung:
5pfoten

2 Gedanken zu „Vogelfrei von Felicitas Gruber – Meine Rezension …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.