ZWILLINGSBRUT von LISA JACKSON – Meine Rezension …

Taschenbuch: 560 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. Oktober 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426510979
ISBN-13: 978-3426510971
Originaltitel: Born to Die
Teil 3 der „Alvarez & Pescoli“-Reihe

Meine Meinung:
Schon die ersten beiden Teile der Reihe „Der Skorpion“ und „Der Zorn des Skorpions“ waren sehr spannend und auch der dritte Band konnte mich voll überzeugen. Bis auf einige Szenen, die nicht ganz so glaubwürdig waren, habe ich nichts auszusetzen, aber kann man das in einem Thriller wirklich bemängeln?

Erst einmal möchte ich allen Lesern empfehlen, die Reihenfolge einzuhalten, denn es handelt sich schon irgendwie um eine fortlaufende Geschichte, vor allem was das Privatleben der Protagonisten betrifft.
Die Polizistinnen Regan Pescoli und Selena Alvarez sind zwei sehr sympathische Frauen, die sich zwar nicht immer einig sind und auch sehr unterschiedliche Geschichten haben, die aber trotzdem zusammen immer den richtigen Riecher haben und auch die schwersten Fälle lösen. Tatkräftige Hilfe bekommen sie dabei von Kacey Lambert, die eigentlich Ärztin ist.
Kacey musste schon viel ertragen (sie wurde in Seattle überfallen und wäre fast getötet worden) und möchte in ihrer Heimatstadt ein ruhiges Leben führen. Doch dann häufen sich seltsame Todesfälle, die zunächst wie Unfälle aussehen und die ausschließlich weiblichen Opfer sehen ihr zum Verwechseln ähnlich. Sie entwickelt eine gewagte Theorie und begibt sich damit in größte Gefahr …

Der Schreibstil ist wunderbar lebendig und prima zu lesen, eine gelungene Mischung aus Spannung, Emotionen und anschaulicher Beschreibung der tief verschneiten Schauplätze. Man ist immer mitten im Geschehen und fiebert mit Kacey und den anderen sympathischen Protagonisten mit. Die Lösung des Falles zeichnet sich erst spät ab, so dass die Story bis zum Schluss spannend bleibt und selbst im großen Finale dürfen wir uns noch auf Überraschungen freuen.

Ein sehr fesselnder und toll zu lesender Thriller, der zwar viele unschuldige Opfer fordert, der aber auch einige schöne emotionale Momente bereithält. Mäßig blutig, also auch für schwächere Lesermägen geeignet – und alle lieben Haustiere überleben! Empfehle ich gerne weiter, aber bitte mit Band 1 beginnen.

Bewertung:

KALTE WUT von VOLKER MAUERSBERGER – Meine Rezension …

Taschenbuch: 240 Seiten
Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (20. Januar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3746630037
ISBN-13: 978-3746630038

Meine Meinung:
Wer – wie ich – gerne True Crime-Geschichten liest, ist hier genau richtig. Der Autor entführt uns in die deutsche Nachkriegszeit ins Jahr 1949 und erzählt uns unter Einstreuung vieler authentischer Zeitzeugenberichte aus den Ermittlungsakten die Lebensgeschichte von Ellen Rinsche.
Alles beginnt mit dem Fund einer Leiche, oder besser gesagt nur dem Torso eines Mannes. Die Polizei tappt zunächst im Dunkeln, doch nach einer Woche meldet Ellen Rinsche ihren Mann Josef als vermisst. Diese verspätete Anzeige erscheint den Polizisten schon sehr verdächtig und die Beweise gegen die Ehefrau stellen sich als erdrückend heraus.
Doch was steckt hinter dem ganzen Verbrechen?
Volker Mauersberger lässt uns teilhaben am Leben von Ellen, erzählt in Rückblicken, wie aus der Tochter aus gutem Hause eine verzweifelte, verarmte Hausfrau wurde. Das Buch ist eher in einem nüchternen Berichtsstil verfasst und doch kann man sich hineinversetzen, mitfühlen, Anteil nehmen. Aussagen von Nachbarn, Kollegen, Familienangehörigen, Polizeiprotokolle und Zeitungsberichte werden zitiert und zeichnen so ein dichtes Bild der Umstände.
Ellen war zwar keine Heilige und hatte auch ihre Fehler, aber ihr Martyrium wünscht man niemandem. Die Wahrheit wird nie mehr ans Licht kommen, wenn sie wirklich gelogen haben sollte.
Bis hin zum Prozess und Urteilsspruch dürfen wir ausführlich den Fall „Ellen Rinsche“ mitverfolgen. Perfekt hätte ich noch einige erwähnte Originalfotos gefunden, das hätte das Buch prima abgerundet. Aber ich würde es Krimifans auch so empfehlen: spannend, authentisch, tragisch, kontrovers.

Bewertung:

DAS SOMMERVERSPRECHEN von ELIN HILDERBRAND – Meine Rezension …

Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (20. April 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442482402
ISBN-13: 978-3442482405
Originaltitel: The Matchmaker

Meine Meinung:
Das traumhaft schöne Cover verspricht eigentlich leichte, stimmungsvolle Sommerlektüre, was zur Zeit eine willkommene Abwechslung gewesen wäre. Leider konnte das Buch nicht ganz meine Erwartungen erfüllen.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 48-jährige Dabney, die eine ganz besondere Begabung hat: wenn zwei Menschen füreinander bestimmt sind, sieht sie eine rosa Aura um das Paar. Diese Fähigkeit hat sie auf der kleinen Insel, auf der sie lebt, schon so oft erfolgreich eingesetzt, dass inzwischen über 40 glückliche Liebespaare auf ihr Konto gehen.
Selbst ist sie eigentlich auch recht glücklich mit ihrem Mann John und ihrer Tochter Agnes, doch es gibt einen Punkt in ihrem Leben, mit dem sie niemals wirklich abgeschlossen hat: ihre große Liebe Clen, der Vater von Agnes. Als dieser plötzlich nach 27 Jahren wieder zurück auf die Insel kommt, gerät Dabneys Alltag aus den Fugen.
Und über allem schwebt die ständige Bedrohung einer tödlichen Erkrankung, von der sie aber erst in der zweiten Hälfte des Buches erfährt …

Eine leichte Sommergeschichte sollte eher heiter und am besten von einem Happy End gekrönt sein, das hab ich hier alles vermisst. Es ist eine dichte Story mit sehr vielen Menschen, die mir stellenweise recht sympathisch waren. Man erfährt einiges über die Menschen, die Dabney zusammengebracht hat und damit auch immer etwas aus ihrem eigenen Leben. Trotz all dieser vielen ausführlichen Informationen wuchs mir Dabney aber leider nicht so richtig ans Leserherz und ich kann gar nicht genau sagen, woran das nun lag. Wahrscheinlich weil sie mir zu forsch und manchmal etwas egoistisch erschien.
Insgesamt war die Geschichte ziemlich vorhersehbar und wenig überraschend. Obwohl das Ende sehr traurig war, hat es mich leider nicht so berührt, wie es sollte.

Für Fans tragischer Liebes- und Familiengeschichten mag dieser Roman genau das Richtige sein, für mich war es leider nicht so geeignet.

Bewertung:

DER FEIND IN DEINER NÄHE von NICCI FRENCH – Meine Rezension …

Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Goldmann; Auflage: 1. (2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442465761
ISBN-13: 978-3442465767
Originaltitel: Catch me when I fall

Meine Meinung:
Erst mal muss ich zugeben, dass Psychothriller generell nicht unbedingt mein Lieblingsgenre sind, so ist es vielleicht nicht verwunderlich, dass ich nach dem Zuklappen dieses Buches etwas ratlos bin. Der Schreibstil ist gut lesbar, lebendig, fesselnd, aber ich hatte doch große Probleme mit der Hauptfigur.
Holly Kraus ist eine Frau, die irgendwie immer im Mittelpunkt stehen muss, ständig in Bewegung, anstrengend, egoistisch, einfach seltsam. Wir erhalten zwar im Lauf der Geschichte eine Erklärung für das Ganze, doch das hat sie mir leider auch nicht sympathischer gemacht. Ihre Freundin Meg, die hinter ihr immer das Chaos, das sie anrichtet, wieder ausbügelt, war mir schon etwas lieber. Ansonsten gibt es niemanden in der Geschichte, den ich besonders ins Herz geschlossen hätte.
Mit einem Thriller hat die Story in meinen Augen auch meistens wenig zu tun, erst so in der zweiten Buchhälfte ging es etwas in diese Richtung. Der erste Teil war geprägt von Hollys Exzessen, die ich stellenweise nur kopfschüttelnd ertragen konnte. Immer ein bisschen „too much“ und nicht nachvollziehbar.
Insgesamt eher eine tragische Geschichte über psychische Erkrankungen und ihre Auswirkungen, aber weniger ein echter Psychothriller. Von mir also nur eine bedingte Leseempfehlung für Fans dieses Genre.

Bewertung:

LICHTERTOD von IRIS MUELLER – Meine Rezension …

Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (21. November 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 344248510X
ISBN-13: 978-3442485109
Autorin: Iris Mueller
Teil 1 der „Patrizia Vespa“-Reihe

Meine Meinung:
Im Mittelpunkt der neuen Krimireihe (Teil 2 erscheint im Februar 2018) steht Hauptkommissarin Patrizia Vespa, die sich aus dem beschaulichen Meran nach Salerno an die Amalfiküste versetzen ließ. Mit der süditalienischen Lebensweise kommt sie ganz gut zurecht und ihre Kollegin Cristina D´Avossa ist ihr auch fast so etwas wie eine Freundin. Die beiden sind zwar oft grundverschieden in ihren Ansichten, aber sie ergänzen sich perfekt.

Die Mordserie, die Patrizia und ihr Team aufzuklären haben, scheint ihren Ursprung in der Vergangenheit zu haben. Der Krimi ist nicht sehr blutig und kann von Lesern mit empfindlicherem Magen bedenkenlos genossen werden. Grausige Details werden nicht unnötig in die Länge gezogen. An Spannung fehlt es der Geschichte auch nicht, wenngleich sie durch etwas zu ausführliche Passagen manchmal leicht abflaut. Der Schreibstil ist eben einfach sehr detailreich, was aber natürlich auch dazu führt, dass man sich in die Szenen und Landschaften gut hineinversetzen kann. Stellenweise kommt schon fast etwas Urlaubsfeeling auf bei den atmosphärischen Beschreibungen der Umgebung: Meer, Pinien, wunderschöne Gärten und dann noch das besondere Flair der Vorweihnachtszeit.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und das ganze Ermittlerteam ist recht sympathisch. Es sind keine extremen Figuren dabei, alles wirkt sehr realistisch. Auch der Fall ist bestens erdacht und kann mit einigen Überraschungen immer wieder für Verwirrung sorgen. Es bleibt bis zum Ende spannend.

Der Krimi hat mir sehr gut gefallen, einziger Kritikpunkt sind leichte Längen. Ich bin gespannt, wie es mit Patrizia im zweiten Band weitergeht. Für Fans ausführlicher Ermittlerkrimis die perfekte Lektüre.

Bewertung:

ENDLICH ERFOLGREICH! von ALLEN CARR – Meine Rezension …

Taschenbuch: 144 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (18. April 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 344216818X
ISBN-13: 978-3442168187
Originaltitel: The Little Book of Success
Autor: Allen Carr

Meine Meinung:
Den Autor Allen Carr kennt man hauptsächlich durch seinen weltweiten Erfolg mit seiner „Easyway“-Raucherentwöhnungsmethode. Aber er schreibt auch hilfreiche Ratgeber in anderen Bereichen, wobei man eigentlich gar keine wirkliche Trennlinie dazwischen ziehen kann, denn irgendwie hängt ja alles im Leben zusammen.
So geht es in diesem Büchlein darum, wie man zu persönlichem Erfolg kommt. Wobei „Erfolg“ für jeden Menschen etwas anderes bedeutet, das muss man sich erst einmal bewusst machen. Was möchte ich im Leben überhaupt erreichen, was macht mich glücklich, was erfüllt mich?
Und dann gibt es zahlreiche Methoden, wie man an dieses Ziel gelangen kann – je nach persönlicher Veranlagung. Der Ratgeber ist weniger eine festgelegte Methode nach dem Motto „Machen Sie dies oder das“, sondern es ist eher ein Anstoß zum Nachdenken.
Nur wenige Dinge sind in Stein gemeißelt und dabei handelt es sich um bestimmte Dinge, die man einfach auf seinem Weg zum Erfolg nicht tun sollte, wie egoistisch sein, auf Kosten anderer handeln und ähnliches.
Den Ratgeber fand ich durchaus hilfreich, wenngleich man nicht wirklich etwas spektakulär Neues erfährt. Aber er ist in kurze Absätze unterteilt und damit sehr übersichtlich, gut zu lesen und es bleibt auch etwas hängen.

Bewertung:

SHOPAHOLIC & FAMILY von SOPHIE KINSELLA – Meine Rezension …

Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (13. Juni 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442484820
ISBN-13: 978-3442484829
Originaltitel: Shopaholic to the Rescue
Autorin: Sophie Kinsella
Teil 8 der „Rebecca Bloomwood“-Reihe

Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich ohne Kenntnis der sieben Vorgängerbände gelesen, aber ich muss sagen, diese haben mir nicht gefehlt. Man kommt auch so ganz gut in die Story und die Protagonisten werden ausreichend charakterisiert.
Die ganze Geschichte ist hauptsächlich ein durchgeknallter Roadtrip mit teilweise etwas nervigen Personen.
Leider war mir auch Hauptfigur Becky nicht so sympathisch, wie sie hätte sein sollen. Am liebsten mochte ich noch ihren Mann Luke. Ansonsten ist ja praktisch die ganze Familie dabei, der Titel ist also Programm, allerdings spielt diesmal das Shoppen praktisch keine Rolle. Es geht viel mehr darum, ein altes Unrecht aus dem Leben von Beckys Vater wieder auszubügeln.
Der Schreibstil ist gut lesbar und recht lebendig, war mir aber viel zu ausführlich an vielen Stellen. Insgesamt würde ich sogar sagen, dass eine relativ dünne Story mit viel Nebensächlichem zu einem kompletten Buch aufgeblasen wurde, so war jedenfalls mein Eindruck. So richtig humorvoll fand ich es auch kaum, viele Szenen waren einfach etwas übertrieben und realitätsfern, falls man das hier überhaupt als Kriterium ansetzen darf.
Für mich ist es definitiv nicht die richtige Buchreihe, aber bei so vielen Fans weltweit kommt es auf eine einzelne Leserin kaum an. 😉

Bewertung:

ROTE ZONE von Asbjørn Jaklin – Meine Rezension …

Taschenbuch: 348 Seiten
Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: Deutsche Erstausgabe (8. Mai 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3518466496
ISBN-13: 978-3518466490
Originaltitel: Rød Sone
Teil 2 der „Alexander Winther“-Reihe

Meine Meinung:
Der erste Teil „Tödlicher Frost“ hat mich schon sehr begeistert, so dass ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Reporter Alexander Winther weitergeht. Wenn man ohne Vorkenntnisse zu diesem Buch greift, ist es auch nicht so schlimm, aber ich würde schon die Reihenfolge einhalten.
Alexander war früher Soldat, der unter anderem bei Einsätzen in Afghanistan so traumatische Erlebnisse hatte, dass er nun als Reporter sein Geld verdient. Immer noch leidet er in manchen Situationen unter Angstattacken. So ist er zunächst nicht sehr begeistert, als ausgerechnet er über eine Militär-Pressekonferenz berichten soll.
Einer der Redner, ein ehemaliger Jagdflieger, wird kurz darauf tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden. Wieder soll Alex die Story schreiben und er ahnt noch nicht, in welches Wespennest er mit seinen Nachforschungen sticht.
So langsam kristallisiert sich ein Zusammenhang mit einigen Flugzeugabstürzen während des Kalten Kriegs in den 80ern heraus. Soll eine alte Schuld vertuscht werden?

Der Schreibstil ist sehr mitreißend und atmosphärisch, an manchen Stellen für normale Leser ohne militärischen Hintergrund fast ein bisschen zu detailliert. Die Geschichte ist bestens durchdacht und spannend bis zum Ende. Liest sich sehr fesselnd und stellenweise natürlich auch mal blutig und actionreich.
Prima fand ich wieder, dass das Privatleben von Alexander auch nicht zu kurz kommt. Durch seine psychischen Probleme wirkt er noch lebendiger und als Protagonist sehr sympathisch.
Ein dritter Teil erschien in diesem Jahr, ich hoffe, dass auch dieser übersetzt wird.

Besonders toll an diesem Buch fand ich auch, dass es einen wahren Hintergrund hat, den der Autor in einem Nachwort erklärt.

Bewertung:

SECHS MAL ZWEI von ARNE DAHL – Meine Rezension …

Broschiert: 400 Seiten
Verlag: Piper (1. September 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492058116
ISBN-13: 978-3492058117
Originaltitel: Hinterlands
Autor: Arne Dahl
Teil 2 der „Berger & Blom“-Reihe

Meine Meinung:
Der erste Band der Reihe „Sieben minus eins“ war wirklich superspannend und so war klar, dass ich auch den Nachfolger unbedingt lesen musste. Leider wurden insgesamt meine (zugegeben hohen) Erwartungen nicht ganz erfüllt.
Es hat sehr lange gedauert, bis ich überhaupt halbwegs in die Handlung hineingefunden habe. Alles wirkt irgendwie verworren und unzusammenhängend. Sam Berger befindet sich nach dem Mord an einer Kollegin auf der Flucht. Begleitet wird er dabei von einer Undercoveragentin, die ebenfalls offiziell aus dem Dienst ausgeschieden ist.
Als sie dann auch noch von Sams ehemaliger Partnerin „Deer“ den Auftrag bekommen, privat zu ermitteln, wird es stellenweise wirklich etwas unglaubwürdig, was für mich eher ins Genre „Thriller“ gehört und nicht in einen „Kriminalroman“.
Überhaupt wirkt das ganze Buch viel mehr wie ein Thriller, es geht stellenweise sehr blutig zur Sache, die Ermittler befinden sich fast permanent selbst in Gefahrensituationen und von einem offiziellen Dienstweg ist auch wenig zu spüren.
Doch recht fesselnd und spannend fand ich dann aber die zweite Hälfte des Buches, denn hier geht es dann Schlag auf Schlag und vieles wird klar. Allerdings ergibt sich am Ende wieder einiges, das man wieder nur als „Cliffhanger“ bezeichnen kann und ich hoffe schon jetzt, dass der dritte Teil wieder insgesamt so prima wird wie der erste. Lesen werde ich diesen auf jeden Fall, auch wenn ich dieses Buch etwas schwächer fand, aber ich muss unbedingt wissen, wie es mit Molly, Sam und Deer weitergeht.

Bewertung: