{"id":538,"date":"2014-06-20T22:37:26","date_gmt":"2014-06-20T20:37:26","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.beastybabe.de\/?p=538"},"modified":"2014-06-20T22:56:33","modified_gmt":"2014-06-20T20:56:33","slug":"tanz-der-tarantel-von-kirsten-wulf-meine-rezension","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.beastybabe.de\/?p=538","title":{"rendered":"<strong>Tanz der Tarantel<\/strong> von Kirsten Wulf &#8211; Meine Rezension&#8230;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3462046446\/ref=as_li_tf_il?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3462046446&#038;linkCode=as2&#038;tag=beastybueche-21\"><img decoding=\"async\" border=\"0\" src=\"http:\/\/ws-eu.amazon-adsystem.com\/widgets\/q?_encoding=UTF8&#038;ASIN=3462046446&#038;Format=_SL250_&#038;ID=AsinImage&#038;MarketPlace=DE&#038;ServiceVersion=20070822&#038;WS=1&#038;tag=beastybueche-21\" ><\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ir-de.amazon-adsystem.com\/e\/ir?t=beastybueche-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3462046446\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/><\/p>\n<p>Taschenbuch: 368 Seiten<br \/>\nVerlag: <a href=\"http:\/\/www.kiwi-verlag.de\/\" target=\"_blank\">KiWi<\/a>-Taschenbuch (18. Juni 2014)<br \/>\nSprache: Deutsch<br \/>\nISBN-10: 3462046446<br \/>\nISBN-13: 978-3462046441<\/p>\n<p><strong>\u00dcber die Autorin:<\/strong><br \/>\nKirsten Wulf, geboren 1963 in Hamburg, arbeitete als Journalistin in Mittel- und S\u00fcdamerika, Portugal und Israel. Seit 2003 lebt und schreibt sie in Italien.<\/p>\n<p><strong>\u00dcber die Reihe:<\/strong><br \/>\nZun\u00e4chst dachte ich, das w\u00e4re der Anfang einer Reihe, da auf der Buchr\u00fcckseite &#8222;der erste Fall f\u00fcr Commissario Cozzoli und Elena von Eschenburg&#8220; steht, aber w\u00e4hrend des Lesens wurde immer wieder auf die Vergangenheit verwiesen und alles schien so, als h\u00e4tten die Protagonisten schon einiges gemeinsam erlebt.<br \/>\nEs gibt tats\u00e4chlich bereits ein Buch, das allerdings nicht als &#8222;Krimi&#8220; betitelt wurde, aber die Vorgeschichte zu &#8222;Tanz der Tarantel&#8220; beinhaltet:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3462044974\/ref=as_li_tf_il?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3462044974&#038;linkCode=as2&#038;tag=beastybueche-21\"><img decoding=\"async\" border=\"0\" src=\"http:\/\/ws-eu.amazon-adsystem.com\/widgets\/q?_encoding=UTF8&#038;ASIN=3462044974&#038;Format=_SL160_&#038;ID=AsinImage&#038;MarketPlace=DE&#038;ServiceVersion=20070822&#038;WS=1&#038;tag=beastybueche-21\" ><\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ir-de.amazon-adsystem.com\/e\/ir?t=beastybueche-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3462044974\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/><\/p>\n<p><strong>Der Klappentext:<\/strong><br \/>\nAm ersten Abend des Festes Santo Paolo feiert Nicola Capone, der erfolgreichste junge Pizzica-Musiker Apuliens, noch einen furiosen Auftritt in der kleinen Stadt Galatina. Am Morgen des dritten Tages liegt er ermordet in einer Kapelle.<br \/>\nCommissario Cozzoli, der vor Kurzem erst aus Mailand in den S\u00fcden versetzt wurde, beginnt zu ermitteln &#8211; gemeinsam mit der Hamburger Journalistin Elena von Eschenburg. Sie hatte den Musiker f\u00fcr eine Reportage tagelang begleitet. Das ungew\u00f6hnliche Ermittlerpaar erkennt schnell, dass in Apulien nichts so ist, wie es scheint &#8211; und dass manche Wahrheiten nur die Musik erz\u00e4hlen kann.<\/p>\n<p><strong>Die Geschichte:<\/strong><br \/>\nElena lebt nach ihrer Scheidung mit Sohn Ben bei ihrem Onkel Gigi in Apulien. Sie wohnt noch nicht lange in Italien und lernt erst so nach und nach die Br\u00e4uche der Gegend kennen. So auch die Tradition der &#8222;Pizzica&#8220;-Musik, die fr\u00fcher angeblich die Wirkung hatte, besessene Frauen (die sog. &#8222;tarantate&#8220;) zu heilen, die von einer Tarantel gebissen wurden und deshalb unter einer Art Fluch oder Wahn zu leiden schienen.<br \/>\nElena lernt den Musiker Nicola kennen, der mit dieser Musik und seiner Band sogar bis \u00fcber die Landesgrenzen hinaus bekannt wurde. Sie begleitet den Mann und seine bunte Truppe einige Tage lang, um Material und Fotos f\u00fcr eine Reportage zu sammeln.<br \/>\nEs steht ein gro\u00dfes Fest bevor zu Ehren der alten Br\u00e4uche und der Auftritt von Nicola und seiner Band wird einer der H\u00f6hepunkte sein.<br \/>\nAm Morgen des dritten Festtages erh\u00e4lt Elena fr\u00fchmorgens eine mysteri\u00f6se SMS von Nicola, der sie in einer kleinen Kapelle sehen will. Sie packt ihre Kamera ein und f\u00e4hrt trotz einiger Bedenken zum Treffpunkt. Doch dort wartet nicht Nicola auf sie, sondern nur seine sterblichen \u00dcberreste &#8211; und die Polizei, die sie sofort als Mordverd\u00e4chtige verhaftet.<br \/>\nKommissar Cozzoli sitzt derweil noch in Mailand fest, um seine Aussagen bei einem Mafia-Prozess zu machen. W\u00e4hrend seiner Abwesenheit beginnt Elena auf eigene Faust mit den Ermittlungen und ger\u00e4t dabei selbst in Gefahr&#8230;<\/p>\n<p><strong>Meine Meinung:<\/strong><br \/>\nKirsten Wulfs Schreibstil gef\u00e4llt mir sehr gut, ihre Charaktere wirken lebendig und authentisch. Gro\u00dfen Wert legt sie auf ausf\u00fchrliche Beschreibungen der Schaupl\u00e4tze und Besonderheiten der Umgebung. Bei so viel Lokalkolorit kann man sich dem literarischen Ausflug nach S\u00fcditalien kaum entziehen, man wird unweigerlich in Urlaubsstimmung versetzt.<br \/>\nDie Story an sich ist gut durchdacht, beinhaltet einige unerwartete Wendungen und findet ein schl\u00fcssiges Ende.<br \/>\nLeider hat mir die Spannung gefehlt, die trotz des klugen Plots bei mir nicht aufkommen wollte. Vielleicht lag es daran, dass Nebenhandlungen und die Sache mit den Br\u00e4uchen sehr viel Raum einnahmen. So wirkte das ganze Buch irgendwie sehr ruhig, ohne besondere H\u00f6hen und Tiefen.<br \/>\nEin weiterer Kritikpunkt ist eigentlich nur eine Kleinigkeit, aber es hat mich leider beim Lesen gest\u00f6rt: Elenas Chefin hei\u00dft &#8222;Angela M. Brunkhorst&#8220; und diese wurde dann meistens (nicht immer) mit &#8222;Angela M.&#8220; abgek\u00fcrzt. Das &#8222;M.&#8220; h\u00e4tte wirklich nicht sein m\u00fcssen und wirkte irgendwie deplatziert.<br \/>\nInsgesamt hat mich das Buch aber ganz gut unterhalten und ich w\u00e4re nicht abgeneigt, auch weitere F\u00e4lle von Elena und Kommissar Cozzoli zu lesen.<\/p>\n<p><strong>Fazit:<\/strong><br \/>\nEin eher ruhiger, solider Krimi mit sehr viel Lokalkolorit, dem es ein bisschen an Spannung fehlt.<\/p>\n<p><strong>Wertung:<\/strong><br \/>\n3 von 5 Sterne<br \/>\n<em>W\u00e4re das Buch nicht als &#8222;Krimi&#8220; sondern als &#8222;Roman&#8220; betitelt worden, h\u00e4tte ich 4 Sterne vergeben.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Taschenbuch: 368 Seiten Verlag: KiWi-Taschenbuch (18. Juni 2014) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3462046446 ISBN-13: 978-3462046441 \u00dcber die Autorin: Kirsten Wulf, geboren 1963 in Hamburg, arbeitete als Journalistin in Mittel- und S\u00fcdamerika, Portugal und Israel. 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