{"id":960,"date":"2014-09-27T23:59:13","date_gmt":"2014-09-27T21:59:13","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.beastybabe.de\/?p=960"},"modified":"2014-09-27T23:59:13","modified_gmt":"2014-09-27T21:59:13","slug":"eigentlich-erhaengt-von-claas-triebel-meine-rezension","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.beastybabe.de\/?p=960","title":{"rendered":"<strong>Eigentlich erh\u00e4ngt<\/strong> von Claas Triebel &#8211; Meine Rezension &#8230;"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3784433618\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3784433618&#038;linkCode=as2&#038;tag=beastybueche-21&#038;linkId=NCCCA2UC7YZUSHYR\"><img decoding=\"async\" border=\"0\" src=\"http:\/\/ws-eu.amazon-adsystem.com\/widgets\/q?_encoding=UTF8&#038;ASIN=3784433618&#038;Format=_SL250_&#038;ID=AsinImage&#038;MarketPlace=DE&#038;ServiceVersion=20070822&#038;WS=1&#038;tag=beastybueche-21\" ><\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ir-de.amazon-adsystem.com\/e\/ir?t=beastybueche-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3784433618\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/><\/p>\n<p>Gebundene Ausgabe: 256 Seiten<br \/>\nVerlag: <a href=\"http:\/\/www.herbig.net\/neuerscheinungen\/detailview\/product\/\/eigentlich-erhaengt.html\" target=\"_blank\">LangenM\u00fcller<\/a>; Auflage: 1. (8. September 2014)<br \/>\nSprache: Deutsch<br \/>\nISBN-10: 3784433618<br \/>\nISBN-13: 978-3784433615<br \/>\nPreis: 14,99 EUR (als eBook: 9,99 EUR)<\/p>\n<p><strong>\u00dcber den Autor:<\/strong><br \/>\nClaas Triebel, Jahrgang 1974, ist Autor und Professor f\u00fcr Wirtschaftspsychologie in M\u00fcnchen. Zudem arbeitet er als Coach und Berater f\u00fcr Unternehmen sowie im Auftrag \u00f6ffentlicher Einrichtungen. Er hat bereits Artikel f\u00fcr <em>DIE ZEIT<\/em>, <em>Hohe Luft<\/em>, <em>Focus<\/em> und <em>Cicero<\/em> geschrieben sowie zahlreiche B\u00fccher ver\u00f6ffentlicht. Zusammen mit seiner Familie wohnt er in der N\u00e4he von M\u00fcnchen. <\/p>\n<p><strong>Der Klappentext:<\/strong><br \/>\nEigentlich wollte er sich nur ein gem\u00fctliches Wochenende mit seinen beiden S\u00f6hnen machen und einmal im Monat so tun, als w\u00e4re alles ganz normal. Doch dann entdeckt Walter Eigen eine Leiche, die kopf\u00fcber vom Deckenbalken einer Villa im schicken M\u00fcnchner Vorort baumelt. Ein ermordeter Gro\u00dfgrundbesitzer, die Immobilienbranche wird hellh\u00f6rig &#8230; und nerv\u00f6s. Zu viele Menschen profitieren von diesem Tod, auch Walter Eigen, selbst Makler. Seine eigene Mutter kann das Spekulieren nicht lassen \u2013 und stellt \u00fcber den Gartenzaun Vermutungen an, kreist Verd\u00e4chtige ein und macht m\u00f6gliche T\u00e4ter aus. Doch hat ihr Sohn ihr wirklich die ganze Wahrheit gesagt?<\/p>\n<p><strong>Die Geschichte:<\/strong><br \/>\nWalter Eigen ist ein mittelm\u00e4\u00dfig erfolgreicher Makler, geschieden und hat zwei S\u00f6hne. Er verbringt viel Zeit bei seiner Mutter, der Vater ist leider fr\u00fch verstorben.<br \/>\nVon einem Bekannten erh\u00e4lt er den Tipp, dass eine alte Villa zum Verkauf stehen w\u00fcrde. Da Walter dieses Gesch\u00e4ft ungern seinem Konkurrenten Dirks \u00fcberlassen will, beschlie\u00dft er, dem Eigent\u00fcmer einen Besuch abzustatten. Doch im Haus trifft er nur eine Leiche an, kopf\u00fcber von der Decke h\u00e4ngend &#8230;<br \/>\nWalter hat wenig Vertrauen in die Polizei und meldet den grausigen Fund nicht sofort. Er will auf eigene Faust herausfinden, wer dahintersteckt. Tatkr\u00e4ftige Hilfe erh\u00e4lt er bei diesem Vorhaben ausgerechnet von seiner Mutter, die ihren Sohn trotz seiner 48 Lebensjahre immer noch gern wie ein Kind behandeln m\u00f6chte.<\/p>\n<p><strong>Meine Meinung:<\/strong><br \/>\nClaas Triebel zeichnet seine Charaktere authentisch und versieht sie mit allerhand menschlichen Schw\u00e4chen und Unarten. Hier wird betrogen, bestochen, getrickst, verleumdet &#8230; ein Sammelsurium unsch\u00f6ner Verhaltensweisen, die dazu f\u00fchren, dass die meisten Figuren nicht sehr sympathisch wirken. Auch der Protagonist Walter ist keiner, den man schnell ins Herz schlie\u00dft, auch wenn seine Mutter das sicher anders sehen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Apropos Mutter: in vielen Kapiteln erz\u00e4hlt sie uns die Geschehnisse aus ihrer Sicht. Das tut sie in bester &#8222;Tratschtantenmanier&#8220;, sodass bei mir wirklich das Gef\u00fchl aufkam, ich w\u00fcrde einen Plausch mit der Seniorin von nebenan halten. Sehr ausschweifend (bis hin zu Anekdoten aus Walters Kinderzeit), \u00fcberm\u00e4\u00dfig ausf\u00fchrlich und mit vielen Wiederholungen l\u00e4sst sie uns an ihren Gedankeng\u00e4ngen und Vermutungen teilhaben.<br \/>\nDa ich solchen Gespr\u00e4chen schon im realen Leben wenig abgewinnen kann, sorgten diese Passagen auch im Buch bei mir f\u00fcr wenig Begeisterung.<\/p>\n<p>Die \u00fcbrigen Kapitel sind gepr\u00e4gt von vielen Dialogen, auch hier ist der Schreibstil \u00fcberwiegend sehr ausf\u00fchrlich, beinahe plastisch. Kleinste Details und Feinheiten der Figuren lassen die Szenen real wirken, bergen aber oft die Gefahr, dass der Eindruck entsteht, die Handlung w\u00fcrde nicht vorankommen.<\/p>\n<p>Spannung, die meines Erachtens zumindest ansatzweise in einem Krimi nicht fehlen sollte, wollte sich bei mir leider nicht einstellen. Und das, obwohl der Kriminalfall durchaus komplex und gut durchdacht ist. Das ganze Vorortleben und das Maklergesch\u00e4ft mit Intrigen, Bestechung, Mauscheleien und der immer brodelnden Ger\u00fcchtek\u00fcche &#8230; all das wird glaubhaft thematisiert, konnte mich aber durch den gleichf\u00f6rmigen Schreibstil ohne besondere H\u00f6hen und Tiefen nicht wirklich fesseln.<\/p>\n<p>Es gibt hier kaum klar abgegrenztes Gut oder B\u00f6se, es werden eher die vielf\u00e4ltigen Zwischent\u00f6ne der menschlichen Psyche beleuchtet. Das Ende war auch eher krimi-untypisch und traf nicht so ganz meinen Geschmack. <\/p>\n<p><strong>Fazit:<\/strong><br \/>\nVon diesem Kriminalroman hatte ich leider mehr erwartet, zumal ich mir aufgrund des Titels und der Covergestaltung auch etwas Humor bzw. Wortwitz erhoffte. <\/p>\n<p><strong>Bewertung:<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/blog.beastybabe.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/3pfoten.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog.beastybabe.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/3pfoten-300x45.jpg\" alt=\"3pfoten\" width=\"300\" height=\"45\" class=\"alignnone size-medium wp-image-694\" srcset=\"https:\/\/blog.beastybabe.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/3pfoten-300x45.jpg 300w, https:\/\/blog.beastybabe.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/3pfoten-624x95.jpg 624w, https:\/\/blog.beastybabe.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/3pfoten.jpg 709w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gebundene Ausgabe: 256 Seiten Verlag: LangenM\u00fcller; Auflage: 1. (8. September 2014) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3784433618 ISBN-13: 978-3784433615 Preis: 14,99 EUR (als eBook: 9,99 EUR) \u00dcber den Autor: Claas Triebel, Jahrgang 1974, ist Autor und Professor f\u00fcr Wirtschaftspsychologie in M\u00fcnchen. Zudem &hellip; <a href=\"https:\/\/blog.beastybabe.de\/?p=960\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-960","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-rezensionen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.beastybabe.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/960","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.beastybabe.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.beastybabe.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.beastybabe.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.beastybabe.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=960"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/blog.beastybabe.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/960\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":964,"href":"https:\/\/blog.beastybabe.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/960\/revisions\/964"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.beastybabe.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=960"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.beastybabe.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=960"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.beastybabe.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=960"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}