Sag, es tut dir leid von Michael Robotham – Meine Rezension …

Broschiert: 480 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (16. September 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442313163
ISBN-13: 978-3442313167
Originaltitel: Say you’re sorry
Übersetzer: Kristian Lutze
Autor: Michael Robotham

Die Geschichte:
Die beiden Freundinnen Piper und Tash (Natasha) verschwinden im Alter von 15 Jahren spurlos nach einem Kirmesbesuch. Umfangreiche Suchmaßnahmen und die polizeilichen Ermittlungen bringen keine Ergebnisse, man vermutet, dass die beiden Mädchen gemeinsam weggelaufen sind.
Als Leser wissen wir allerdings mehr, denn die wechselnden Kapitel werden uns von verschiedenen Erzählern geschildert. Wir erfahren von Piper, was sie in Gefangenschaft erlebt und andererseits begleiten wir den Psychologen Joe O’Loughlin, der der Polizei bei den Ermittlungen hilft.
Tash kann schließlich dem Entführer entkommen, doch ihre Flucht nimmt ein tragisches Ende. Kann Joe helfen, Piper noch rechtzeitig zu finden, bevor der Täter ihr etwas antut?

Meine Meinung:
Durch die wechselnden Perspektiven liest sich das Buch total fesselnd und man merkt gar nicht, wie schnell man die Seiten umblättert.
Piper erzählt, was die beiden Mädchen in ihrem Versteck alles erdulden müssen. Ihren Entführer nennen sie „George“, aber sie kennen den Mann nicht wirklich. Manchmal behandelt er sie ganz gut, dann tickt er wieder völlig aus und verhält sich sehr unberechenbar. Vor allem Tash hat unter ihm zu leiden und irgendwann gelingt ihr wirklich die Flucht. Man fiebert richtig mit, obwohl man durch den Klappentext ja vorher schon weiß, dass es kein gutes Ende nimmt mit ihr.

Joe ist in diesem Band der Reihe wieder der Hauptcharakter, der uns auch die Ereignisse aus seiner Sicht schildert. In anderen Büchern ist er wohl manchmal sogar nur Nebenfigur, wie ich durch Recherche im Internet erfahren habe. Doch für mich war dies meine erste Begegnung mit ihm, deshalb hätte mich auch nicht gewundert, wenn sein Kumpel Ruiz uns die Story erzählt hätte. 🙂
Beide Männer waren mir übrigens gleich sehr sympathisch, wie auch noch weitere Figuren, z. B. Joes Tochter.
Obwohl ich die immerhin sieben Vorgängerbände nicht kannte, hatte ich an keiner Stelle das Gefühl von großen Wissenslücken, wie es leider oft bei Buchreihen der Fall ist, wenn man mittendrin einsteigt.
Michael Robotham schafft es trotzdem, dass man sich sehr schnell mit den lebendig beschriebenen Protagonisten anfreundet und auch seine Schauplätze wirken authentisch.

Über mangelnde Spannung konnte ich mich auch überhaupt nicht beschweren. Und das ohne viele widerlich-ausführlich blutige Szenen, sondern allein durch eine gut erzählte Story.

Mir hat es super gefallen und ich bin froh, dass in meinem Regal noch weitere Bücher aus der Reihe auf mich warten! 🙂

Fazit:
Sehr spannend erzählt, sympathische Charaktere und ein überraschendes Ende – perfekt!

Bewertung:
5pfoten

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