DER GRÜNE HEDONIST von ALEXANDER VON SCHÖNBURG – Meine Rezension …

Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Piper Verlag
Erscheinungsdatum: 6. April 2020
ISBN-13: 978-3492070317
Autor: Alexander von Schönburg

Meine Meinung:
Besonders in der momentanen schwierigen Zeit (Corona lässt grüßen), haben doch viele Menschen endlich mal die nötige Zeit, sich mit ihrer eigenen Lebensweise auseinanderzusetzen. Vieles steht gerade auf dem Prüfstand, worüber wir uns in der Vergangenheit nicht mal ansatzweise Gedanken gemacht haben. Mal schnell in die Stadt fahren zum Bummeln und Shoppen, die nächste Urlaubsreise planen, mit Freunden spontan zum Grillen verabreden und noch schnell ein paar Steaks aus dem Supermarkt holen … Was können wir aus der aktuellen Krise lernen? Was kann jeder Einzelne bewirken, um solche Szenarien künftig vielleicht sogar zu vermeiden?

Antworten darauf kann dieses Buch liefern, dessen Veröffentlichung wirklich in eine Zeit fällt, in der sie besser nicht aufgehoben sein könnte. Wir sehen gerade live auf der gesamten Erde, wie sich plötzlich Smog verzieht, die Natur wieder aufatmen kann und Wasser klarer wird … nur, weil wir Menschen endlich mal in unsere Schranken gewiesen wurden. Muss dazu erst ein kleines Virus kommen oder schaffen wir das nicht vielleicht auch freiwillig in Eigenverantwortung?
Alexander von Schönburg geht der Frage auf den Grund, „wie man stilvoll den Planeten rettet“. Er geht dabei extrem behutsam vor und vor allem mit einer gehörigen Portion Humor. Man hat an keiner Stelle das Gefühl, dass einem jemand mit erhobenem Zeigefinger gegenübersteht, eher im Gegenteil.
Der Autor gibt offen seine eigenen Vorbehalte und Defizite zu und stellt sich damit oft auf die Seite des (vielleicht noch kritischen) Lesers, der langsam an die Dinge herangeführt werden möchte.
Er geht auf die wichtigsten Themenbereiche ein, angefangen beim Essen über Autofahren, Reisen, Wohnen bis hin zu Sport und Tierliebe.
Dabei deckt er auch so manche Vorbehalte auf, die bei näherem Hinterfragen vielleicht gar nicht so haltbar sind, wie zum Beispiel gegen die Kleidungsindustrie in Bangladesch. Er geht vielen Dingen auf den Grund und kommt dabei zuweilen zu Ergebnissen, die keine üblichen Klischees bedienen, sondern die wirklich fundiert und logisch erscheinen.
Mir hat diese prima Mischung einfach gut gefallen und dass er stets skeptisch an die Sachen herangeht, aber mit einer Intelligenz und Aufgeschlossenheit, die bewundernswert ist.

Das Buch ist damit nicht nur sehr unterhaltsam, sondern auch gleichzeitig extrem informativ und auch für Zweifler an der „grünen Lebensweise“ ein prima Einstieg in die Materie. Denn hier schreibt jemand, der selbst kein Fanatiker ist und auch nicht von heute auf morgen das ganze Leben umkrempeln will, sondern der sinnvolle (für jeden mögliche) Wege aufzeigt, wie jeder Mensch ein bisschen dazu beitragen kann, dass es unserer Welt wieder besser gehen könnte.
Absolute Kauf- und Leseempfehlung!

Bewertung:

DAS GEHEIMNIS DER LEBENSENERGIE IN UNSERER NAHRUNG von RUEDIGER DAHLKE – Meine Rezension …

Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: Arkana
Erscheinungsdatum: 20.04.2015 / überarbeitete Fassung 20.01.2020
ISBN-13: 978-3442341719
Autor: Ruediger Dahlke

Meine Meinung:
Von Ruediger Dahlke habe ich bereits mit großer Begeisterung ein Buch übers Fasten gelesen, das sehr interessant und aufschlussreich war. Seine Ansichten und sein Lebensstil sind genau das, was ich auch einmal erreichen möchte.
Vegetarisch ernähre ich mich schon seit über 10 Jahren, aber ich würde sehr gerne auch den Schritt zur veganen Lebensweise wagen und das sollte man nicht gänzlich uninformiert in Angriff nehmen.

Ruediger Dahlke beleuchtet in diesem Buch die gesamte Bandbreite an Ernährungsarten. Er nimmt dabei Bezug auf zahlreiche Studien und Experten, außerdem zeigt er die Vor- und Nachteile bestimmter Nahrung auch anhand der Empfehlungen anderer Autoren auf und analysiert deren Empfehlungen. So werden zum Beispiel die Folgen einer kohlenhydratarmen (Low Carb), fettreichen Mischkost oder auch die der Atkins-Diät (viel Eiweiß und Fett, vor allem Fleisch) aufgezeigt.
Sehr sympathisch fand ich, dass Ruediger Dahlke auch eigene Fehleinschätzungen der Vergangenheit ganz offen zugibt und nun mit einer überarbeiteten Fassung korrigiert, ganz nach dem Motto von Linus Pauling: „Wissenschaft ist Irrtum auf den letzten Stand gebracht.“
Wir lernen täglich weiter, wir entwickeln uns und wir werden wohl niemals alle Geheimnisse unseres Körpers und des ganzen Universums, mit dem wir alle in enger Verbindung stehen, ergründen können. Deshalb ist es lebenswichtig, dass wir nicht auf dem Wissensstand von gestern bestehen, sondern offen sind für Neues.

Der Autor zeigt auch viele sehr neue wissenschaftliche Ergebnisse, wie der Zusammenhang zwischen Sonnenstrahlung und der Energie unserer Nahrung. Überhaupt ist die Sonne ein ganz wichtiger Faktor für unser gesamtes Leben und ohne sie gäbe es uns nicht.
Aber nicht nur Aktuelles ist wichtig, sondern vor allem auch der Blick auf unsere Geschichte, denn hier findet man viele Antworten.

Es wäre wünschenswert, dass sich jeder Mensch genauer mit seiner Ernährung befassen würde, denn ein Großteil aller Krankheiten ist ernährungsbedingt. Dies können auch die größten Leugner inzwischen nicht mehr ignorieren, denn die schädlichen Auswirkungen des Konsums von Fleisch, Milch und auch Gluten ist allgegenwärtig und betrifft bereits die Mehrheit der Bevölkerung. Wir essen uns systematisch krank, aber das müsste nicht sein.

Wer auch lieber vollkommen gesund alt werden und nicht jahrzehntelang krank dahinsiechen möchte, der sollte zu diesem Buch greifen. Ich empfehle es wärmstens, es kann euer Leben in vielerlei Hinsicht zum Positiven verändern!

Bewertung:

DAS GIFT DES BÖSEN von SHARON BOLTON – Meine Rezension …

Taschenbuch: 576 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum: 17. Februar 2020
ISBN-13: 978-3442488742
Originaltitel: The Poisoner
Autorin: Sharon Bolton

LESEPROBE

Meine Meinung:
Zu diesem Buch habe ich gegriffen, weil Sharon Bolton eine meiner Lieblingsautorinnen ist. Ich wusste also nicht, dass es bereits Teil 2 einer Serie ist, sonst hätte ich die Bücher auf jeden Fall der Reihe nach gelesen, das ist mir generell wichtig.
Man kann diesen Thriller aber auch ohne Vorkenntnisse genießen. Es wird genügend erklärt, so dass man sich alles halbwegs zusammenreimen kann. Natürlich niemals so gut, als hätte man den Vorgänger wirklich gelesen, zumal die Autorin selbst in einem Vorwort erklärt, dass „Das Gift des Bösen“ sowohl Folgeroman als auch ein Vorläufer von „Der Schatten des Bösen“ ist. Die Erzählzeiten überschneiden sich nämlich: wir springen zwischen 1999 und 1969.

Die Story führt die inzwischen ranghöchste Beamtin der englischen Polizei Florence Lovelady zurück in die Provinz nach Sabden. Gleichzeitig ist es eine Rückkehr zu einem Fall, der sehr persönlich und einschneidend für die damals noch junge Frau war. Sie hat dort vor 30 Jahren einen Serienmörder überführt, mit dem sie eine Zeit lang sogar im gleichen Haus gelebt hat.
Den Kontakt zu Larry Glassbrook hat sie auch nach seiner Inhaftierung nie wirklich abgebrochen. Und er ist es schließlich auch, der sie kurz vor seinem Tod auf etwas Ungeheuerliches aufmerksam macht. In der Nähe des ehemaligen Waisenhauses, das damals aufgrund von Florences Ermittlungen geschlossen wurde, wurden vier Kinderskelette gefunden. Die offizielle Darstellung besagt, dass diese dort schon vor sehr langer Zeit vergraben wurden, doch Larry ist sich sicher, dass dies eine Lüge ist.
Zunächst will Florence der Sache nicht nachgehen, denn zu viele schlimme Erinnerungen verbinden sie mit dieser Stadt, doch dann kann sie einfach nicht anders. Ob das auch an den Hexen in Sabden und einem besonderen Zauber liegt?

Ehrlich gesagt, war ich etwas überrascht, als es plötzlich in Richtung Zauberei, Hexen und Übersinnliches ging, wobei ich solchen Dingen gegenüber überaus aufgeschlossen bin. Ich hatte sie nur in diesem Thriller nicht erwartet.
Es passt aber super zur Story und wirkte auf mich durchaus stimmig.
Ohne Vorkenntnisse muss man aber schon aufmerksam lesen, um die vielen Protagonisten auf den beiden Zeitebenen nicht durcheinander zu bringen. Zur Erleichterung gibt es am Ende des Buches ein Personenverzeichnis, das ich allerdings erst am Schluss gesehen habe.

Die Geschichte ist sehr komplex, irgendwie düster und auf jeden Fall hochspannend. Mich hat das Buch von Anfang bis Ende so gefesselt, dass ich es an einem einzigen Tag regelrecht verschlungen habe.
Florence war mir gleich sympathisch und ich könnte mir auch gut vorstellen, noch weitere Bücher mit ihr als Hauptperson zu lesen. Aber auch die weiteren Personen wirkten glaubwürdig, lebensecht und vielschichtig.
Der Schreibstil von Sharon Bolton ist sowieso prima: sie versteht es, die Leser in ihren Bann zu ziehen. Man ist richtig im Geschehen und kann sich alles sehr gut vorstellen.

Für mich bleiben natürlich trotzdem noch einige offene Detailfragen, die aber der erste Teil beantworten sollte. Den werde ich mir zeitnah besorgen und freue mich jetzt schon auf ein Wiedersehen mit Florence.

Ein wirklich empfehlenswerter Mysterythriller, den man möglichst mit Vorkenntnissen lesen sollte. Ich fand ihn durchgehend spannend und unterhaltsam.

Bewertung:

DAS GROSSE BUCH VOM FASTEN von RUEDIGER DAHLKE – Meine Rezension …

Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag
Überarbeitete Neuausgabe: 16. September 2019
ISBN-13: 978-3442222872
Autor: Ruediger Dahlke

Meine Meinung:
Auf meinem Weg zu einem Leben mit mehr Gesundheit, Achtsamkeit und einer besseren Verbindung zum „großen Ganzen“ kam ich natürlich auch um das Thema „Fasten“ nicht herum. Fasten ist eine wunderbare Möglichkeit, durch Verzicht seinen Geist zu erweitern und Dinge zu erleben, die man nicht für möglich halten würde.
Das funktioniert aber nur, wenn man mit der richtigen geistigen Haltung an die Sache herangeht, sonst verkommt es zur sinnlosen „Nulldiät“, was der Autor auch recht eindrücklich in diesem Buch hier beschreibt.

Das Buch ist unheimlich informativ und sehr übersichtlich in größere Kapitel und in gut gegliederte Abschnitte unterteilt, die seitlich durch kleine Überschriften oder Schlagworte gekennzeichnet sind. Das erleichtert das Wiederfinden wichtiger Passagen und man kann wirklich gut mit diesem Buch arbeiten.
Er weißt auch sehr viel auf den historischen Hintergrund des Fastens hin und vermittelt auch hier einiges Wissen, unter anderem zahlreiche Zitate aus dem Essener Evangelium.
Wir erfahren auch, welche homöopathischen Mittel hilfreich sein können während des Fastens. Außerdem gibt er viele nützliche Tipps zu Krisenzeiten und evtl. auftretenden Problemen. Wenn man dieses Buch gelesen hat, fühlt man sich auf jeden Fall gut gerüstet für die Fastentage.

Durch die Lektüre habe ich viel Neues gelernt, das mir bisher vom Fasten noch nicht so bewusst war. Außerdem bin ich dank des Buches auf die „Sharepflaume“ gestoßen, die die zeitaufwändigen Einläufe während der Fastenzeit unnötig machen kann. Für diese Erkenntnis bin ich dem Autor wirklich sehr dankbar. So kann man das Fasten viel leichter in den Alltag integrieren, wenn man es länger machen möchte und sich nicht so viel Urlaub nehmen kann.

Sehr interessant fand ich auch die eigenen Erlebnisse des Autors in Bezug auf die „Lichtnahrung“ und seine Informationen hierüber. Vielleicht werde ich eines Tages auch mal dieses Stadium erreichen, wir werden sehen.

Auf jeden Fall hat mir das Buch sehr weitergeholfen und ich empfehle es gerne weiter. Es ist wirklich eine Art „Fastenbibel“, die man immer wieder zur Hand nehmen kann zum Nachschlagen.

Bewertung:

DER SCHOKOLADENSALON von FIONA McINTOSH – Meine Rezension …

Taschenbuch: 528 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum: 18. November 2019
ISBN-13: 978-3734107405
Originaltitel: The Chocolate Tin
Autorin: Fiona McIntosh

Meine Meinung:
Die Geschichte beginnt im Jahr 1915 im englischen York und sie endet auch dort im Jahr 1921. Während dieser Zeit begleiten wir die junge Alex Frobisher auf ihrem Weg zu einem selbstbestimmten Leben, was in dieser Epoche alles andere als normal war.
Alexandra ist die Tochter reicher Eltern, aber sie wehrt sich entschieden dagegen, ihr ganzes Leben „nur“ als Hausfrau und Mutter zu verbringen, so wie es die Gesellschaft von ihr erwartet. Sie ist sehr intelligent und gerissen und versteht es, ihre Ziele – wenngleich auf Umwegen – zu erreichen, ohne ihren Eltern damit größeren Kummer zu bereiten.
Großen Kummer erleidet sie dann aber selbst, als sie einer Heirat mit einem Mann zustimmt, der sie zwar respektiert und ihr alle Freiheiten lässt, bei dem sie jedoch keine echte Liebe findet. Diese Gefühle erlebt sie erst später mit einem anderen Mann, der aber unerreichbar für sie ist.

Den deutschen Titel „Der Schokoladensalon“ finde ich fast etwas unpassend, da dieser erst auf den letzten 25 Seiten eine Rolle spielt, der englische Titel dagegen bezieht sich auf ein Objekt, welches in der gesamten Story quasi den roten Faden bildet: eine Schokoladendose, die während der Kriegszeit an Soldaten an der Front verschickt wurde.

Eine solche Dose führt zwei Menschen zusammen, die sich ansonsten niemals begegnet wären – mit weitreichenden Folgen.
Wie in solchen Büchern üblich, greift der Zufall natürlich oft ein, damit die Story funktionieren kann und am Ende alles gut wird. Daran darf man sich nicht stören und wir erörtern ja hier nicht die Glaubwürdigkeit, hier zählen andere Dinge. Emotionen zum Beispiel … und die kommen wahrlich nicht zu kurz. Vor allem auf den letzten Seiten, hier stieg mein Taschentuchverbrauch rapide an.

Der Schreibstil von Fiona McIntosh ist sehr mitreißend und man merkt auch, dass sie viel recherchiert. Man kann sich alle Ort immer prima vorstellen, man ist immer mitten im Geschehen und auch die Protagonisten wirken glaubwürdig und lebensecht.
Alex und auch einige weitere Figuren habe ich schnell ins Leserherz geschlossen und gerne mit ihnen mitgefiebert.

Bis die Geschichte richtig Fahrt aufnimmt, vergeht jedoch eine ganze Weile und man muss als Leser etwas geduldig sein. Deshalb auch ein Stern Abzug, denn mit einer leicht verkürzten Fassung wäre es manchmal vielleicht auch getan gewesen.
Hält man jedoch durch, wird man mit einer wirklich spannenden Story belohnt, die richtig ans Herz geht. Alex ist eine mutige Frau, die nicht nur für die Rechte der Frauen kämpft, sondern noch viel mehr vollbringt.
Erschreckt haben mich einige historische Gegebenheiten, die man sich heutzutage glücklicherweise kaum noch vorstellen kann.

Mir hat das Buch prima gefallen und ich empfehle es gern weiter.

Bewertung:

DIE KLAMM von REINHARD KLEINDL – Meine Rezension …

Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum: 18. November 2019
ISBN-13: 978-3442489404
Autor: Reinhard Kleindl
Teil 2 der „Anja Grabner“-Reihe nach „Stein“
LESEPROBE

Meine Meinung:
Leider kenne ich den ersten Teil der Reihe (noch) nicht, so dass ich schon an manchen Stellen das leichte Gefühl von Wissenslücken hatte, wenn darauf Bezug genommen wird. Das berührt aber nicht den aktuellen Fall, sondern vielmehr das Privatleben von Hauptfigur Anja Grabner, die eigentlich zunächst gar nicht mehr im Polizeidienst ist.

Anja ist eine sympathische Protagonistin, obwohl sie nicht immer ganz einfach ist. Mit ihren Ecken und Kanten wirkt sie authentisch. Das trifft auch auf die übrigen Figuren zu, denen der Autor echtes Leben eingehaucht hat. Unter ihnen befinden sich viele ungewöhnliche Personen, deren Verhaltensweisen man oft erst auf den zweiten Blick versteht.

Emotionen spielen eine große Rolle in diesem Thriller und die Story ist eine gut ausbalancierte Mischung zwischen Lösung des Falles und Privatleben der Ermittler.
Es geht um eine verschwundene Familie, deren Verbleib Anja keine Ruhe mehr lässt. Auch gegen Widerstände von allen möglichen Seiten behauptet sie ihre Linie und geht notfalls auch im Alleingang Spuren nach.
Unterschwellige Spannung ist eigentlich durchgehend präsent, an einigen Stellen auch etwas Action. Richtig blutige Szenen halten sich aber Grenzen, wie ich finde.
Besonders ist, dass eine verschworene Gemeinschaft eine Rolle spielt, wie wohl auch schon im ersten Teil. Undurchsichtige Zusammenhänge, einige Überraschungen und unvorhersehbare Wendungen machen das Ganze perfekt.

Der Schreibstil liest sich wirklich prima, man ist immer mitten im Geschehen und ich konnte mit der Hauptfigur auch gut mitfühlen.
Ein Thriller, der in vielerlei Hinsicht überzeugen kann: interessante Figuren, spannende Story, etwas Action und viel Emotion.

Bewertung:

VEGAN OHNE HYPE von DR. SEBASTIAN STEINEMANN – Meine Rezension …

Taschenbuch: 179 Seiten
Verlag: Independently published
Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2019
ISBN-13: 978-1082166587
Autor: Dr. Sebastian Steinemann

Meine Meinung:
Mit gesunder und auch mit veganer Ernährung beschäftige ich mich schon ein Weile, doch erst dieses Buch hat es geschafft, mir verständlich zu machen, wie das alles so funktioniert mit den Aminosäuren, Proteinen und so weiter.

Der Autor erklärt wirklich sehr gut und auch bei Laien kommt die Botschaft an. Wobei hier deutlich die gesundheitlichen Aspekte im Vordergrund stehen und weniger die ethischen Gründe für eine vegane Lebensweise. Das fand ich auch recht sinnvoll, denn es geht um Argumente, die man nicht durch unterschiedliche Betrachtungsweisen relativieren kann.

Wer sich allerdings sehr große Hilfen in Form von konkreten Rezepten und ähnlichem erhofft, könnte erst mal enttäuscht werden. Das Buch enthält wenig in dieser Hinsicht, aber dafür gibt es den kostenlosen Onlinebegleitkurs, der offene Fragen beantwortet.

Ein sehr gutes Buch, das uns anschaulich die Grundlagen veganer Ernährung erklärt – und zwar ohne erhobenem Zeigefinger!

Bewertung: